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Special - Die Sims 3 - Eventbericht : House-Warming-Party im Sims-Haus

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Zu gewinnen gab's auch was

Sogar im Schlafzimmer haben die einen riesigen Flatscreen über dem Bett aufgestellt. „Sims Party?", frage ich mit einem Augenzwinkern. Doch die Promotorin winkt ab. „Im Badezimmer haben wir noch das Gewinnspiel", weicht sie gleich aus. Also folge ich ihr ins Bad. Hunderte weiße Plastikbälle liegen dort in der Wanne, die damit aussieht wie ein Pool zum Trockenschwimmen. Doch das sind die Lose für Sofortgewinne. Irgendwann spätabends sollen dann ein iPod Touch, eine Sims-Halskette und ein Paar grüne Crocks-Schlapfen verlost werden. Als Sofortgewinne gibt's Schlüsselanhänger.

Im Erdgeschoß lassen sich die Spiele auf Handys, dem iPod Touch und Nintendos DS ausprobieren. Für jemanden, der all diese Geräte besitzt und sich gerade überlegt, für welche Plattform er sich Die Sims3 zulegen soll, eine informative Veranstaltung. Aber mir fehlt ein bisschen von dem Konzept, das ich mir selbst ausgemalt habe. Da stehen einfach nur in einem ganz normalen Fertighaus Konsolen und Computer, auf denen man das Spiel ausprobieren kann. Und das Rahmenprogramm schwächelt. Zumindest um diese Uhrzeit. Katrin bemerkt meine unausgesprochenen Fragen und führt mich zurück zu den Macs.

Die alten Möbel müssen raus!

„Das Haus hier hat EA gemietet, weil es einem Haus aus dem Spiel sehr ähnlich ist", erläutert sie und klickt auf dem Bildschirm ein Häuschen an, das wirklich eine gewisse architektonische Gemeinsamkeit mit dem Regenauer Haus hat. Dann zoomt sie in das Erdgeschoß hinein. Der erste Stock und das Dach verschwinden - sie fängt an, die Einrichtung umzugestalten. Währenddessen kommen die beiden Bewohner des Sims-Hauses nach Hause. Pixel-Mann und -Frau laufen im Haus herum. „Ihr tut der Rücken weh, deshalb ist sie schlecht drauf" meint Katrin. Ich frage, ob das nicht der Pixel-Mann mit einer Massage beheben könnte. Aber diese Option gibt's wohl nicht in der Sims-Welt, deshalb ignoriert Katrin meinen Vorschlag und macht mit der Einrichtung weiter. Ein ausführliches Review von Sims 3 könnt ihr hier finden.

Links unten auf dem Bildschirm ist eine Art Einkaufsliste. „Natürlich kostet jeder neue Einrichtungsgegenstand auch etwas", sagt Katrin. „Da sind die Möglichkeiten am Anfang ziemlich eingeschränkt." Um Geld zu verdienen, wird der Sim einfach in die Arbeit geschickt. „Entweder man begnügt sich mit kleinen Änderungen, wie es sich eben grad mit dem Geld ausgeht, oder man arbeitet richtig viel und baut sich dann sein Traumhaus", kommentiert sie. So stellen sich das wohl alle Prinzessinnen irgendwann einmal vor, denke ich mir und schaue auf ihr blinkendes Diadem.

Die Blaue Lagune von Sunset Valley

Mit einem Klick steht die Couch aus dem Wohnzimmer des Regenauer Hauses im Sims-Haus, mit einem zweiten auf dem Parkett, das einen Stock tiefer verlegt ist, und ein dritter Klick klatscht auch noch die gleiche helle Tapete an die Wände. Und da leuchtet plötzlich auch über meinem Kopf ein Licht auf: Es ist gar nicht nötig, das Haus, in dem die Sims-Präsentation stattfindet, in ein Sims-Haus aus dem Spiel zu verwandeln, weil es umgekehrt sowieso schon perfekt funktioniert ­- ein paar Handgriffe und schon steht dieses Regenauer Haus samt Einrichtung aus der Blauen Lagune in Sunset Valley. Damit hat die Veranstaltung ihren Aha-Effekt.

Erleuchtet lasse ich Katrin noch ein paar Kommoden umstellen und überlege, ob ich die Zeit bis zur Afterparty nutzen soll, das Haus im Spiel in allen Kleinigkeiten dem großen Haus hier nachzubilden. Da ich aber mit einem Mal Angst bekomme, mich im Basteln und Bauen richtig zu verlieren, weil es so schön aussieht und einfach funktioniert, und ich hoffe, dass ich meinen Ballerspielen treu bleiben kann, verwerfe ich den Plan wieder. Eines interessiert mich aber dann doch noch: „Warum sind die Kristalle und überhaupt so viel bei den Sims grün?" Dazu meint Katrin: „Grün ist die Farbe der Hoffnung."

Der Tag der offenen Tür im Sims-Haus war eine offene Veranstaltung. Da hat jeder, der davon Wind bekommen hat oder gerade an der Blauen Lagune vorbeigefahren ist, reingehen können - auch jemand, der vielleicht mit den Sims oder Computerspielen nicht per Du ist. Immerhin gibt es in dem Haus nur die Spiele auf verschiedenen Plattformen zum Testen. Und obwohl man in der umgekehrten Richtung, also im Spiel selbst, das Haus samt Einrichtung perfekt nachbauen kann, hätte man aus der Präsentation weit mehr machen können. Schade eigentlich. Aber vielleicht wird's ja was beim nächsten Mal.

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