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Test - Fallout: New Vegas : Glücksspiel mal ganz anders

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Erkundung spielt ebenfalls eine Rolle, denn auf euren Wanderungen entdeckt ihr zahlreiche mehr oder weniger interessante Orte. Oft geben euch Notizen, die ihr findet, Informationen dazu. Mal ist das ein kleines Camp am Wegesrand, mal gar eine ganze Industrieanlage, gespickt mit Mutanten und reicher Beute. Einmal entdeckte Örtlichkeiten erscheinen auf eurer Karte und können über diese mittels Schnellreisefunktion ohne große Fußmärsche erneut erreicht werden. Neben der Weltkarte gibt es in eurem „Pipboy" genannten Interface auch noch eine lokale Karte, die für Übersicht und Orientierung sorgt. Direkt im HUD verfügt ihr zudem über einen Kompass, auf dem aktive Quests, Gegner und Lebewesen als Symbole gekennzeichnet sind.

Feindzerlegung auf die harte Tour

Natürlich trefft ihr auf euren Reisen auf einen ganzen Batzen Lebewesen, die euch mal freundlich, mal feindlich gesinnt sind. Bei der Fauna ist altbekanntes Mutationsviehzeug dabei, von fiesen Insekten und Ratten bis hin zu den gefürchteten Deathclaws. Zweibeinige Gegner gibt es zuhauf und nicht selten schießen die erst und stellen dann die Fragen. Daher kommt ihr oftmals um Kämpfe nicht herum. Die könnt ihr wahlweise in Shooter-Manier oder über das aus Fallout 3 bekannte VATS-System auf Basis von Aktionspunkten bestreiten. Letzteres empfiehlt sich schon deswegen, weil hinter der Echtzeit-Action ohnehin eine Berechnung über das Skill-System des Spiels läuft.

Zudem habt ihr beim VATS-System die Möglichkeit, gezielt Körperteile zu beschießen. Schnellen Gegnern die Beine zu verkrüppeln, ist daher ebenso möglich, wie schwer bewaffneten Gegnern die Arme funktionsunfähig zu schießen, damit sie nicht weiter auf euch ballern. Wer schleichend aus dem Hinterhalt angreift, hat noch bessere Chancen, denn dann hagelt es kritische Treffer. Beim VATS-System werden die Ergebnisse eures Schusses oder Schlages optional in einer Filmsequenz angezeigt. Das lohnt sich allerdings in der deutschen Version nur bedingt, denn erneut wurde hier kräftig die Schere angesetzt. Außer skurrilen Ragdoll-Animationen wird bei menschlichen Gegnern wenig geboten, lediglich die Tierwelt wird visuell in ihre Einzelteile zerlegt.

Gewaltfreie Alternativen

Gewalt ist aber nicht immer eine Lösung, manchmal sind Worte wirksamer als Taten. Ihr erlebt im Spiele eine ganze Reihe von Dialogen, bei denen ihr Entscheidungen treffen dürft oder die durch eure Fähigkeiten beeinflusst werden können. Die Dialoge sind komplett mit deutscher Sprachausgabe unterlegt, die im Großen und Ganzen ein ordentliches Niveau erreicht. Allerdings ist die Übersetzung nicht immer gelungen, einiges vom Humor geht dadurch verloren. Auch sind die Sprecher manchmal nicht glücklich gewählt und unser eigener Held, respektive unsere Heldin, bleibt sprachlos.

Auch abseits der Dialoge bietet sich immer mal die Möglichkeit, spezielle Fähigkeiten des Charakters zu nutzen, nicht nur um bestimmte Situationen zu überstehen, sondern auch um Quests zu lösen oder Hindernisse zu umgehen. Schleichen ist eine Alternative zum Ballern, Safes und Kisten werden mit Reparaturfähigkeit und einem Minispiel zum Schlösserknacken aufgehebelt. Mittels Wissenschaft könnt ihr euch in Computer und Sicherheitsanlagen hacken. Zudem dürft ihr euch am Lagerfeuer Nahrung kochen oder an der Werkbank Munition und andere praktische Gegenstände aus zahlreichen Komponenten der Spielwelt basteln. Ganz praktisch ist, dass ihr gleichartige Waffen und Rüstungen im Inventar zur Reparatur verwenden könnt, denn Waffen und Ausrüstung nutzen sich mit der Zeit ab und verlieren so an Wirkung.

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