News - FBC: Firebreak : Auch nach großem Update hinter den Erwartungen
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Das Control-Spin-Off FBC: Firebreak bleibt auch nach einem großen Update hinter den internen Erwartungen zurück. Remedy Entertainment formulierte daher nun eine Gewinnwarnung.
Mit großen Hoffnungen ging das Control-Spin-Off FBC: Firebreak im Juni an den Start, enttäuschte aber auch kommerziell so ziemlich. Abhilfe sollte ein großes Update schaffen, das unter dem Namen "Breakpoint" im letzten Monst veröffentlicht wurde und zahlreiche Probleme beheben sollte. Unter anderem gab es neue Inhalte und auch Waffen, um den kritisierten Umfang des Spiels weiter auszubauen - zu einer spürbaren Verbesserung in kommerzieller Sicht hat das aber offenbar nicht zwangsläufig geführt.
Zwar veröffentlicht Remedy Entertainment erst am 29. Oktober neue Geschäftsberichte für Investoren, im Vorfeld formulierte das Unternehmen aber schon jetzt eine Gewinnwarnung aus. Demnach erwarte man zwar weiterhin eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr, allerdings geht man nun nicht mehr von einem positiven EBIT aus. Zuvor prognostizierte man noch einen positiven Gewinn vor Steuern und Zinsen, jetzt wird es aller Voraussicht nach ein Verlust sein.
Der Grund dafür: Remedy nimmt im Hinblick auf die enttäuschende Performance des Spiels außerplanmäßige Abschreibungen auf FBC: Firebreak vor. Der außergewöhnliche Aufwand beträgt bis zu 14,9 Millionen Euro und betrifft zu einem Großteil die in der Bilanz bislang noch aktivierten Entwicklungskosten sowie erworbenen Publishing- und Distributionsrechte des Titels.
Während sich das Entwicklerstudio damit den Flop im Hinblick auf die Käufer und Spielerzahlen final einzugestehen scheint, betont man gleichzeitig, dass man den Titel "weiterentwickeln und verbessern" wolle, allerdings nunmehr "im Einklang mit der aktualisierten langfristigen Umsatzprognose". In diesem Kontext werde man neue finanzielle Investments auch entsprechend ausbalancieren. Kurzum: Zwar wird es weiter neue Inhalte und Updates für den Titel geben, FBC dürfte vermutlich aber kürzer treten müssen als bislang angedacht.

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