Test - GameSir Cyclone 2 : Test: Preiswert, schnell und vollgestopft mit Features
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Der GameSir Cyclone 2 wütet mit einer Ausstattung durch die Gaming-Landschaft, die man in dieser Preisklasse kaum erwarten würde. Hall-Effekt-Trigger, TMR-Sticks, Mikroschalter und sogar eine Software mit Profilverwaltung – das Ding klingt auf dem Papier fast zu gut, um wahr zu sein. Die spannende Frage: hält der Controller in der Praxis, was das Datenblatt verspricht?
Wer den Cyclone 2 das erste Mal in die Hand nimmt, merkt sofort: Das Gamepad ist mit 229 Gramm angenehm leicht, ohne billig zu wirken. Das Layout orientiert sich klar am Xbox-Controller, inklusive asymmetrischer Analogsticks. Dadurch fühlen sich PC-Spieler:innen sofort zuhause, während Switch-Fans ein klein wenig Umgewöhnung brauchen. Texturierte Griffe, RGB-Beleuchtung und ein insgesamt solider Ersteindruck machen Lust aufs Ausprobieren.
Unter der Haube steckt Technik, die man sonst fast nur bei teureren Konkurrenzmodellen findet. Die Sticks basieren auf magnetoresistiven TMR-Sensoren, die langlebiger und präziser sind als herkömmliche Potentiometer. Das macht sich beim Zocken bemerkbar: die Eingaben sind super responsiv, der Widerstand der Sticks ist nahezu perfekt. Dazu kommen Hall-Effekt-Trigger, die wahlweise analog oder per Umschalter als knackige Mikroschalter-Klicks genutzt werden können. Ein nettes Feature, das allerdings fummelig zu bedienen ist, da der Umschalter etwas unpraktisch platziert wurde.
Die Aktionstasten setzen ebenfalls auf Mikroschalter und reagieren angenehm schnell und präzise. Gleiches gilt für das taktile 4-Wege-D-Pad, das sich vor allem bei Retro- oder Fighting-Games bewährt. Zwei Zusatztasten an der Unterseite runden das Ganze ab. In Kombination mit der 1.000 Hz Abfragerate wirkt der Controller extrem reaktionsfreudig – ein echtes Plus für Shooter oder schnelle Actionspiele. Ein Headset-Anschluss per 3,5-mm-Klinke sowie Vibrationsmotoren in den Griffen sind ebenfalls mit an Bord, letzteres aber eher solide als spektakulär. Selbst an einen 6-Wege-Gyro hat GameSir gedacht.
Auch in Sachen Konnektivität zeigt sich der Cyclone 2 vielseitig. Ob per USB-Kabel (leider ziemlich kurz), 2,4-GHz-Dongle oder Bluetooth – der Wechsel funktioniert mit simplen Tastenkombinationen, und unterstützt werden PC, Switch, Android und iOS. Eine wirklich runde Sache, gerade wenn ihr euer Gamepad regelmäßig zwischen Plattformen wechselt. Hinzu kommt eine solide Akkulaufzeit und wer es noch etwas luxuriöser will, bekommt für ein paar Euro mehr sogar eine Ausführung mit Docking-Station.
Ein weiteres Schmankerl ist die Software GameSir Connect. Sie ist nicht nur simpel bedienbar und übersichtlich, sondern auch erfreulich vielseitig. Beleuchtung, Abfragerate, Trigger-Optionen, Deadzones oder gleich ganze Button-Layouts – alles lässt sich individuell anpassen. Vier Profile können gespeichert und per Hotkey direkt abgerufen werden, was das Gamepad auch für unterschiedliche Spiele-Genres flexibel macht.
Natürlich gibt’s auch ein paar Kritikpunkte. Die Trigger fühlen sich im analogen Betrieb etwas „billig“ an, gerade wenn man empfindliche Finger hat. Auch die RGB-Beleuchtung ist zwar nett fürs Auge, aber eher Gimmick als echtes Feature. Ansonsten liefert der Cyclone 2 aber eine Feature-Liste, die in dieser Preisklasse schwer zu schlagen ist – und macht die paar Schwächen locker wett.
Greift zu, wenn...… ihr einen vielseitigen, responsiven Controller für PC; Switch oder/und Mobile sucht, der Features wie Hall-Trigger, Mikroschalter und Software-Anpassungen zu einem fairen Preis kombiniert.
Spart es euch, wenn...… euch ein ganz klassisches Pad ohne modernen Schnickschnack reicht.


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