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News - God of War: Sons of Sparta : Schöpfer der Reihe ist stinksauer über das Spiel

  • PS5
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God of War: Sons of Sparta ist seit kurzem auf PlayStation 5 erhältlich und erzählt eine Vorgeschichte über Kratos in seiner Jugend als Spartaner. Trotz gemischter Reviews bei Kritikern und Spielern sorgt der Titel nun wegen einer öffentlichen Rundumschelte des Serienschöpfers David Jaffe für Schlagzeilen. Jaffe, der als Creative Director der ersten God-of-War-Spiele gilt und maßgeblich am Erfolg der Marke beteiligt war, hat sich öffentlich sehr kritisch über das neue Spiel geäußert und zwar in deutlichen Worten.

In einem längeren Video auf seinem Kanal äußerte David Jaffe scharfe Kritik an Sons of Sparta. Er bezeichnete das Spin-Off als "eine der schlechtesten Entscheidungen, die je getroffen wurden" und zeigte sich überrascht darüber, dass das Spiel überhaupt realisiert wurde. Laut Jaffe sei der Titel zwar technisch grundsätzlich spielbar, aber insgesamt "generisch und langweilig" und nicht das God of War, das Fans kennen und erwarten würden. Er sagte, nach etwa einer Stunde Spielzeit wolle er einfach nicht mehr weiterspielen.

Ein zentraler Kritikpunkt ist für Jaffe die Inszenierung von Kratos selbst. In Sons of Sparta wird eine jüngere Version des Kriegsgottes gezeigt, noch bevor er zu der weltbekannten Figur wurde. Diese Darstellung und der narrative Fokus hätten für ihn kein Gefühl der Authentizität erzeugt. Jaffe sagte, dass diese Entscheidung "völlig unverständlich" sei und dass es sich seiner Ansicht nach nicht um das Kratos handle, den Spielerinnen und Spieler lieben und schätzen. 

Neben der Charakterisierung der Hauptfigur äußerte Jaffe auch Kritik an der Inszenierung, dem Dialogschreiben und der generellen Richtung des Spiels. Er bemängelte die Dialogsequenzen, die Sprachaufnahmen und auch das Tempo der Story, das für ihn den Eindruck eines generischen 2D-Spiels erzeuge, statt der bekannten epischen Dynamik, die God of War sonst auszeichnet. Seine Botschaft war eindeutig: Für Fans der Serie sei dieses Erlebnis enttäuschend und respektlos gegenüber dem Erbe der Marke.

Die Reaktionen auf Jaffes Statement sind gemischt. In der Community äußern einige Verständnis für seine Perspektive, besonders in Hinblick auf die Wertschätzung des Originals. Andere wiederum weisen darauf hin, dass Jaffe seit vielen Jahren nicht mehr direkt an der Entwicklung beteiligt ist und daher kein offizielles Mitspracherecht über neue Spiele hat. Einige Fans sehen in seiner Kritik eine leidenschaftliche, aber subjektive Sicht, die nicht unbedingt die breite Masse widerspiegelt.

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