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Special - AMD Radeon HD 6950 und 6970 : Wer ist die Schönste im ganzen Land?

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Weight Watchers im Dauereinsatz

Ebenfalls dazugekommen ist das Feature PowerTune. Dieses Protokoll beobachtet in Echtzeit die Leistungsaufnahme der Grafikkarten und verhindert ein Überschreiten des vorher definierten Wertes. Sollte der Stromhunger über den festgelegten Wert steigen, taktet sich der Bildermacher so lange herunter, bis die maximale Leistungsaufnahme wieder eingehalten wird. Sind die intensiven Berechnungen vorbei, korrigiert die HD 6950 und HD 6970 den Takt wieder nach oben. Die Gesamtperformance soll laut AMD dabei nur ein wenig sinken.

PowerTune dürft ihr über AMDs Overdrive-Software sogar manuell einstellen. In 20-Prozent-Schritten lässt sich die maximale Grenze erhöhen oder senken. Doch Vorsicht: Sobald einmal ein Wert von Hand aus eingestellt wurde, erlischt die Garantie für eure Bilderfabrik. Das gilt auch für eine Untertaktung!

MSI Radeon HD 6950

Überhaupt steht bei den HD 6900 die Individualisierung im Vordergrund. Neben PowerTune verfügen die Flaggschiffe zur Sicherheit über ein fest integriertes Backup-BIOS, das ihr per Knopfdruck auf der Platine sofort wieder abrufen könnt. Habt ihr also einmal zu hoch übertaktet oder ähnliches, dann lässt sich der Fehler im Handumdrehen aus der Welt schaffen. Dieses Backup-BIOS kann übrigens nicht überschrieben werden, sodass euch die neuen Radeons quasi alle Sünden vergeben.

Den anderen BIOS-Chip dürft ihr völlig frei belegen, weshalb ihr die HD 6950 wie gesagt zur HD 6970 modifizieren könnt. Dazu muss lediglich das BIOS einer HD 6970 aufgespielt werden. Die genaue Anleitung findet ihr auf dieser Website.

AMD puscht die Kantenglättung

Supersampling für DirectX 10 und 11 bleibt euch AMD zwar immer noch schuldig, sprich es werden weiterhin nur die Polygankanten und nicht zusätzlich die Texturen geglättet, trotzdem lernen die neuen Radeons auch beim Anti-Aliasing sinnvoll dazu. Die HD 6900 wird um das hauseigene "Enhanced Quality Anti-Aliasing" erweitert, das in Spielen, bei gleichbleibender Qualität wohlgemerkt, spürbar flotter als bisher arbeiten soll. Eine optische Qualitätsverbesserung der Kantenglättung bleibt hingegen aus, es handelt sich damit also um eine reine Optimierung zur Performancesteigerung.

Was ändert sich optisch?

Während unter der Haube große Kernsanierungen stattfanden, ändert sich an der Oberfläche eher wenig. Mit 27,5 cm nehmen die Radeon HD 6950 und 6970 nur ein paar Millimeter mehr vom Gehäuse ein im Vergleich zur HD 5870, ohne große Änderungen an der eigentlichen Plastikverkleidung der Grafikkarte. Für eine ordentliche Kühlung vertraut das Dual-Slot-Design auf einen monströsen Kupferkühlblock direkt auf dem Kopf des Grafikchips, der von jeder Menge anderer Aluminiumkühlkörper und Metallverkleidungen auf der Platinenrückseite unterstützt wird. Für Frischluft sorgt derweil ein 80 mm großer Radiallüfter mit aktiver Lüftersteuerung.

Beide Radeons mögen Gruppenkuscheln. Dank der gleich zwei angehefteten CrossFire-Anschlüsse dürft ihr bis zu vier Grafikkarten gleichzeitig in euer Mainboard pressen. Jede HD 6900 verfügt zudem über zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse und, als Neuheit, über gleich zwei Mini-DisplayPorts. Auf einen HDMI-Anschluss (1.4a) könnt ihr ebenfalls zurückgreifen. Vorbildlich.

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