News - Humanoid Origin : Studio des früheren Mass-Effect-Directors macht dicht
Das hat nicht so sehr lange gedauert. Humanoid Origin, das neue Studio von Casey Hudson, einst bei Bioware der Director von Mass Effect, muss seine Pforten schließen.
Es ist immer spannend, wenn maßgebliche Entwickler von großen Hits neue Projekte auf die Beine stellen. Casey Hudson, der frühere Director von Mass Effect, hatte mit seinem Studio jedenfalls so einiges vor. Humanoid Origin, einst Humanoid Studios, wurde 2021 von Hudson gegründet und auch ein erstes Spiel befand sich bereits in der frühen Entwickler - ein Sci-Fi-Spiel mit großen Ambitionen.
Mit dem bisher nicht benannten Titel wollte Hudson offenbar in die Fußstapfen von Mass Effect treten, ein AAA-Titel für mehrere Plattformen sollte es werden, mit „charakterbasierter Erzählung in einem völlig neuen Science-Fiction-Universum“.
Tja, Träume sind manchmal Schäume, denn wie Hudson nun via LinkedIn ekannt gab, wird das Studio geschlossen und das Projekt eingestampft. Grund hierfür: das Geld reicht nicht. "Heute haben wir unsere Mitarbeiter darüber informiert, dass Humanoid Origin geschlossen wird", schrieb er. "Trotz unserer Bemühungen, das Studio vor den größeren Herausforderungen der Branche abzuschirmen, konnten wir aufgrund eines unerwarteten Finanzierungsengpasses den Betrieb nicht aufrechterhalten."
"Wir sind untröstlich, dass wir unser neues Science-Fiction-Universum nicht vollenden können", fuhr Hudson fort. "Unser Hauptanliegen ist derzeit jedoch unser Team, und wir sind entschlossen, es bei seinem Übergang zu einer neuen Beschäftigung zu unterstützen. In der Zeit, die wir zusammen verbracht haben, hat das Team unglaubliche Fortschritte erzielt und bewiesen, dass es möglich ist, großartige Arbeit zu leisten und gleichzeitig eine Kultur des Spaßes und der Kreativität zu fördern. Wir danken ihnen für ihr Talent, ihren Mut und ihre Freundschaft."
Humanoid Origin schließt sich damit einer ganzen Reihe von Studios an, die in diesem Jahr das Zeitliche gesegnet haben. Angeblich sollen in diesem Jahr weltweit bereits 14.000 Mitarbeiter in der Branche ihren Job verloren haben.

Kommentarezum Artikel