Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Test - Clash of the Titans – The Videogame : K(r)ampf der Titanen?

  • PS3
Von  |  |  | Kommentieren

Daneben!

Die Spezialwaffen nehmt ihr euren Feinden mit einem speziellen Manöver ab. Dabei müsst ihr zunächst die Lebensenergie des Gegners reduzieren, um den Angriff anbringen zu können. Dann folgt ein kleines Reaktionsspielchen, bei dem ihr im richtigen Moment eine von mehreren Tasten drücken müsst. Dieses System zieht sich durch das gesamte Spiel und ist äußerst nervig. Mal funktioniert der Waffenklau, mal nicht. So wird das Sammeln von neuem Kriegsgerät zur frustrierenden Angelegenheit.

Bei fast jedem neuen Gegner müsst ihr zudem erst einmal ausprobieren, welche Waffe wirkt. Das wird ebenfalls zum Geduldsspiel, da ihr extra ins Menü gehen und die jeweilige Waffe - Axt, Bogen oder Zweihandschwert - auf das Digitalkreuz legen müsst. So habt ihr im laufenden Spiel maximal vier Waffen zur Wahl. Wer mehr will, muss das Spiel unterbrechen und im Menü wechseln.

Große Versprechungen

Die Waffenauswahl scheint zunächst richtig vielseitig. Insgesamt werdet ihr bis zu 80 verschiedene Waffen finden. Auch das Aufrüsten und Verbessern des Kriegsgeräts durch von Gegnern fallen gelassene Gegenstände ist möglich. Aufgrund der genannten Schwächen macht aber auch das kaum Spaß. Immer wieder werdet ihr in karge Kulissen geworfen und müsst völlig ohne Hilfe herausfinden, wie der jeweilige Gegner getötet werden kann.

So kann es passieren, dass ihr minutenlang auf Feinde einkloppt, ohne eine Wirkung zu erzielen. Auch der Einsatz von Spezialwaffen macht wenig Laune. Einzig das eine oder andere Monster ist wirklich schön anzusehen und sorgt etwas für Stimmung. In manchen Levels begleiten euch zudem KI-Söldner, die euch im Kampf unterstützen. Wahlweise kann dann ein Kumpel zum Controller greifen und diese Krieger steuern - motivierender wird das Spiel dadurch aber auch nicht.

Fazit

von Simon Biedermann
Eigentlich ist das Kampfsystem in seiner Struktur gelungen. Allerdings macht es kaum Spaß die verschiedenen Waffen zu sammeln und auszuprobieren. Zu generisch sind die Kämpfe, zu langwierig und frustrierend ist das Entwaffnen. Hinzu kommen die hölzernen Charaktere und Dialoge, die wenig zu einem positiven Spielerlebnis beitragen. Aufgrund dieser Spaßbremsen ist es fast schade um die schön gestalteten Gegner. Gerade die größeren Monster sehen richtig cool aus. Daher ist es umso trauriger, dass das Kampfsystem so wenig überzeugt. Somit verschwindet auch dieser Titel in der Schublade der misslungenen Filmumsetzungen.

Überblick

Pro

  • Geschichte wie im Film
  • vielseitige Monster und Kreaturen

Contra

  • frustrierendes Kampfsystem
  • hölzerne Charaktere
  • leblos wirkende Levels

Kommentarezum Artikel