Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - Microsoft Xbox : Gaming-Sparte soll Gewinnmargen spürbar steigern (Bericht)

    Von  |  | Kommentieren

    Entlassungen, Preiserhöhungen, Einstellung von Spielen - die vielen Maßnahmen von Microsoft sollen künftig laut einem neuen Bericht für eine deutlich größere Gewinnmarge sorgen.

    Microsoft hat in jüngerer Vergangenheit ja öfter für Aufsehen gesorgt, was die Spielesparte betrifft. Mehrfach wurden unzählige Mitarbeiter entlassen, es wurden Studios geschlossen und im Zuge dessen auch Spiele komplett eingestampft. Außerdem wurde der Preis für den Xbox Game Pass deutlich angehoben und in ausgewählten Ländern wurden auch Xbox-Konsolen spürbar teurer.

    Alles unpopuläre Maßnahmen, die offenbar helfen sollen, ein großes Ziel von Microsoft zu erreichen: eine deutlich größere Gewinnmarge in der Gaming-Sparte erzielen als bislang. Das jedenfalls geht nun aus einem neuen Bericht des renommierten Magazins Bloomberg hervor, der vom für gewöhnlich bestens vernetzten und informierten Jason Schreier stammt.

    In besagtem Bericht heißt es, dass Amy Hood, Chief Financial Officer bei Microsoft, als Ziel eine Gewinnmarge von 30 Prozent ausgerufen hat - und zwar über das Unternehmen hinweg, auch in der Gaming-Sparte. Eine solche Gewinnmarge wäre signifikant höher als in der Videospielbranche üblich. In den vergangenen Jahren lagen die Gewinnmargen hier laut Erhebungen von S&P Global Market Intelligence zwischen 17 und 22 Prozent.

    Microsoft lag zuletzt selbst unterhalb dieser Werte. Im Jahr 2023 soll die Gewinnmarge der Gaming-Division bei rund 12 Prozent gelegen haben. Die neu gesteckten Ziele sind also äußerst ambitioniert, nicht nur im Hinblick auf die bisherigen Zahlen von Microsoft, sondern auch bezogen auf die Tatsache, dass in der Gaming-Branche seit 2018 keine höheren Margen als 22 Prozent erzielt wurden.

    Auch aufgrund dieser neuen Ziele sei beispielsweise Perfect Dark von The Initiative gecancelt worden, das sich bereits sieben Jahre in Arbeit befand. Ein weiteres Projekt, dem solch gute Zahlen nicht zugetraut wurden, war Everwild von Rare.

    Kommentarezum Artikel