News - Microsoft Xbox : Mehrere Entwicklerstudios vor dem Aus?
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Die Xbox-Sparte muss profitabler werden - und dabei sollen Kosteneinsparungen helfen. Gleich mehrere Entwicklerstudios stehen potentiell vor dem Aus.
Microsoft hatte vor wenigen Tagen Entlassungen in der Xbox-Sparte angekündigt, jetzt mehren sich die Anzeichen, dass damit unter Umständen gleich mehrere Studioschließungen verbunden sein könnten. Dazu zählt mit Ninja Theory auch ein prominenter Entwickler, der erst kürzlich mit Senua einen neuen Teil in der Hellblade-Franchise groß auf dem Xbox Games Showcase angekündigt hat - doch das ist nicht das einzige potentiell betroffene Studio.
Als Erstes machten in diesem Kontext Berichte im Netz die Runde, wonach mit Compulsion Games das Studio hinter South of Midnight betroffen sein soll. Insider Gaming habe entsprechende Berichte eigenständig verifizieren können, nachdem zuvor Kotaku über diese Bestrebungen berichtete. Für Compulsion Games scheint es also nicht sonderlich gut auszusehen.
Allerdings heißt es gegenwärtig noch, dass sich die Führungsriege von Compulsion Games mit Microsoft noch in "Verhandlungen" befinden soll, um das Studio bestenfalls zu retten. Details zum Stand dieser Verhandlungen wurden aber nicht bekannt. Dass es dem Studio an den Kragen gehen könnte, hatten namentlich nicht genannte Mitarbeiter schon länger befürchtet. Kosteneinsparungen waren im Grunde mit dem Ausscheiden von Phil Spencer als Xbox-Chef bereits erwartet worden.
Während die rund 90 bis 100 Mitarbeiter von Compulsion Games auf ihr Schicksal warten, könnte es zudem noch weitere First-Party-Entwickler der Xbox Games Studios erwischen. Fernab der bereits thematisierten Studios Ninja Theory und Compulsion Games, soll auch Double Fine potentiell auf der Streichliste stehen.
Hier heißt es, dass Double Fine ebenfalls einen Deal mit Microsoft auszuhandeln versucht, um einer Schließung zuvor zu kommen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, dass die Studios ihre Anteile von Microsoft zurückkaufen, um wieder unabhängig am Markt zu agieren. Die Mitarbeiter seien laut Jason Schreier von Bloomberg jedenfalls über die aktuelle Situation bereits informiert worden. Diese können sich dem Vernehmen nach auch schon nach neuen Arbeitsstellen umschauen, sollte sich ihnen eine Möglichkeit bieten.

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