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News - MindsEye : PlayStation gibt offenbar Rückerstattungen

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Dass MindsEye nicht gerade einen runden Launch hingelegt hat, ist derweil bekannt. Nun scheint der Titel sogar die Höchststrafe zu bekommen - Rückerstattungen auf PlayStation. 

So groß waren die Erwartungen an MindsEye, so tief ist der Fall. Der Titel wird zur Zeit von den Spielern kräftig vermöbelt, vor allem aufgrund der technischen Probleme. Unfertig sei das Spiel, so der einheitliche Tenor der User-Kritiken. Was dann auch erklärt, warum kaum ein Spielemedium vorab mit Review-Keys versorgt wurde. 

Zwar bastelt das Studio bereits an Patches, aber nun scheint es eine der Höchststrafen gegeben zu haben. In den letzten Tagen mehrten sich die Hinweise darauf, dass mehrere Spieler von PlayStation ihr Geld zurückbekommen haben und das ist eine Seltenheit. So etwas geschieht üblicherweise nur bei richtig miesen Titeln - der letzte Titel, bei dem dies durchgeführt wurde, war die PS4-Version von Cyberpunk 2077, das seinerzeit nicht nur erstattet, sondern sogar komplett aus dem Store genommen wurde.

Ein betroffener Spieler veröffentlichte die Antwort des PlayStation-Supports auf seine Anfrage: "Ich habe geprüft, ob ich die Rückerstattung für dich bearbeiten kann, und habe gute Neuigkeiten. Normalerweise können wir aufgrund der Stornierungsbedingungen des PlayStation Store keine Rückerstattungen für heruntergeladene Spiele bearbeiten. Wir verstehen aber, dass du trotz Fehlerbehebung Probleme mit dem Spiel hast und eine Rückerstattung beantragen möchtest. Deshalb machen wir eine Ausnahme und bearbeiten deine Rückerstattung als Kulanzleistung auf deinem Konto."

Am Donnerstag hat Build a Rocket Boy eine neue Erklärung veröffentlicht, in der es heißt, dass die Ursache für die meisten Probleme der Spieler gefunden wurde und dass eine Lösung schon am Freitag bereitgestellt werden soll.

"Wir sind echt traurig, dass nicht alle Spieler das Spiel so erleben konnten, wie wir es uns vorgestellt haben", hieß es darin. "Unsere Priorität ist es, die Leistung und Stabilität zu optimieren, damit alle Spieler auf allen Geräten ein gleich hochwertiges Spielerlebnis genießen können. Unsere Teams haben die ganze Nacht unermüdlich daran gearbeitet, viele dieser Probleme zu beheben, und wir haben nun festgestellt, dass die meisten Abstürze durch einen Speicherfehler verursacht wurden."

Der zugehörige Hotfix soll noch heute für PC erscheinen und für die Konsolen, sobald die Zertifizierung durch ist. Ob das allerdings die grundsätzlichen Probleme des Spiels wie maues Gunplay, schlechtes KI-Verhalten und mehr behebt, darf bezweifelt werden. 

Für die kommenden Wochen sind bereits zwei Hotfixes angekündigt. Hotfix 2 behebt insbesondere einen Fehler, durch den die Räder beim Fahren optisch nicht drehten, sowie eine Problemstelle im Fahrzeugbau, an der Spieler durch die Welt fallen konnten. Hotfix 3 setzt die Optimierung fort, bringt Anpassungen an der Schwer-Schwierigkeitsstufe, verbessert Animationen und optimiert die KI.

Die Vorzeichen für das Spiel waren ohnehin fragwürdig. So wurde die Presse nicht bemustert, ein Entwickler äußerte sich dahingehend, dass es zu bezahlter negativer Berichterstattung gekommen sei, zudem haben kurz vor dem Launch einige Führungskräfte das Handtuch geworfen. Das alles klingt nicht nach einer gesunden Entwicklungsumgebung. 

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