Eine Menge Potenzial, das achtlos verschenkt wurde
Egal welchen Bereich des Spiels man betrachtet, es läuft immer auf das gleiche Ergebnis hinaus: unausgereift, unüberlegt oder schlichtweg nicht zu Ende gedacht. One Piece: World Seeker wirkt in vielen Aspekten wie ein typisches chinesisches Grinder-MMO, dem das One-Piece-Setting lediglich übergestülpt wurde. Im Ansatz okay, in der Ausarbeitung jedoch durchgehend geschludert. Nach circa drei bis vier Stunden habt ihr alles gesehen, was es zu sehen gibt, danach fühlt sich das Weiterspielen fast schon wie eine Qual an. Selbst die Geschichte ist so fade und vorhersehbar wie die immer gleichen Inhalte der Schatzkisten.
Obwohl ich ein großer Fan des Franchise bin und sogar den umstrittenen Filmen und Füller-Folgen etwas abgewinnen kann, habe ich dieses Spiel nur weitergespielt, weil ich mich für diesen Test dazu verpflichtet fühlte, es zu komplettieren. Unter anderen Voraussetzungen hätte ich das garantiert nicht getan.
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