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Preview - Project CARS 2 : Können Forza und Gran Turismo einpacken?

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Der Traum eines jeden Motorsport-Fans dürfte es sein, mit einem heißen Schlitten über einen zugefrorenen Eissee zu brettern und Strecken zu fahren, die sonst nur Erlkönigen vorbehalten sind. Nun ließ Namco Bandai im Rahmen der Project-Cars-2-Ankündigung diesen Traum wahr werden – sowohl real als auch virtuell im Spiel. Doch hat Project Cars das Zeug, Forza und Co. hinter sich zu lassen?

Auf circa 17 Jahre Erfahrung in der Rennspielentwicklung blicken die Slighty Mad Studios zurück. Mit Titeln wie GTR, Need for Speed: Shift und zuletzt Project Cars kann der Entwickler eine Vielzahl an qualitativ hochwertigen Genrevertretern vorweisen. Project Cars 2 soll nun die Akkumulation dieser Erfahrung darstellen. Doch wie schafft man es, aus der Masse an Konkurrenten hervorzustechen? Die Antwort darauf lässt sich vielleicht nur mit der Detailversessenheit der Entwickler geben.

Nicht nur Wetter, sondern auch Jahreszeiten

Gerade was dynamisches Wetter angeht, zeigen sich viele Rennsimulationen noch relativ zurückhaltend. Project Cars geht hier seinen eigenen Weg. Die Wetterbedingungen sind einer der Stützpfeiler der Philosophie hinter Project Cars 2. Mutter Natur und wie sie das Rennen beeinflussen kann, ist ein Element, das wir hier stärker denn je erleben. Nicht nur, dass jede der Rennstrecken dynamisches Wetter und Tageszeiten bieten wird, auch werdet ihr das in Kombination mit den vier unterschiedlichen Jahreszeiten erleben können. Tag, Nacht, Sonne, Wolken, Regen und Schnee – Project Cars 2 will die Messlatte diesbezüglich ein Stück höher legen als die Konkurrenz.

Doch das schönste oder besser gesagt schlimmste Wetter hilft nichts, wenn es keine Auswirkungen auf ein Rennen hat. Um zu verdeutlichen, wie authentisch das Spiel ist, haben die Entwickler den Begriff LiveTrack 3.0 ins Leben gerufen. Im Endeffekt umschreibt dieser marketingtaugliche Ausdruck nichts anderes, als dass sich Pfützen dynamisch bilden und Wasser sich abhängig davon verhält, auf welchem Belag es landet. Auf Teer sammeln sich schneller Pfützen als im Kiesbett. Und Kies, den ihr vom Kiesbett auf die Strecke schleudert, soll sich nass anders verhalten, als wenn er trocken ist.

Laserscanning war gestern

Fast jedes Mal, wenn wir uns mit einem Rennspielentwickler unterhalten, wird stolz erwähnt, dass alle Strecken im Spiel dank Laserscanning der realen Vorbilder quasi eins zu eins übernommen wurden. Die Entwickler bei Slightly Mad gehen aber noch einen Schritt weiter. Zwar haben auch sie die Oberflächen der Strecken per Laserscanning übernommen, doch zusätzlich noch Drohnen verwendet, die die Areale abgeflogen sind, um somit per Photogrammetrie für noch mehr Realismus zu sorgen. So soll das Umfeld der Strecken der Wirklichkeit näherkommen. Dass Project Cars 2 die größte Streckenauswahl aller Rennsimulationen bieten soll, ist natürlich umso erfreulicher. Damit man sich tatsächlich mittendrin fühlt, wird VR von Anfang an unterstützt.

Ähnlich akribisch gehen die Entwickler in Bezug auf die Autos vor. Statt die Rennboliden von Grund auf von Hand zu modellieren, greifen sie auf 3-D-Modelle der Autohersteller zurück, die sie für diesen Zweck zur Verfügung gestellt bekommen haben. Das, was ihr spielt, ist tatsächlich das Auto des Herstellers und nicht die Version des Spielentwicklers davon. Dabei werden nicht nur die Äußerlichkeiten erfasst, sondern auch das Innenleben und zum Beispiel das Verhalten der Aufhängung oder der Stoßdämpfer.

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Karrieremodus und Online-Wettbewerbe

Wie es sich für ein Rennspiel gehört, bietet auch Project Cars einen Karrieremodus. Er soll aber etwas anders funktionieren als bei der Konkurrenz. Statt einfach im Level aufzusteigen und Geld zu verdienen, um sich schnellere Autos kaufen zu können, versprechen die Entwickler ein System zu implementieren, das weniger nach Schablone aussieht und dafür dem Spieler mehr das Gefühl gibt, ein echter Rennfahrer zu sein. Was genau das heißt und wie sich das dann tatsächlich im Spiel verhält, konnten wir leider nicht überprüfen.

In Bezug auf Online-Wettbewerbe wollen es einem die Slightly Mad Studios einfacher denn je machen, eigene Championships mit eigenen Bedingungen zu erstellen und mit Leuten zu teilen – und von anderen dazu eingeladen zu werden. Innerhalb des Spiels soll das ohne externe Apps das Rückgrat für die eSports-Tauglichkeit des Titels werden. Deshalb wird ein Broadcaster von Release an in das Spiel integriert, damit die Zuschauer per Streaming spannende Rennen verfolgen können.

Damit man Spieler findet, die ein entsprechendes Level haben und nicht nur darauf aus sind, einen von der Strecke zu rammen, wird man wettbewerbstaugliche Rennlizenzen verdienen können, die es in unterschiedlichen Skill-Stufen gibt.

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