Subnautica: Below Zero ist wie sein Vorgänger. Sowohl die betörend schöne Unterwasserwelt mit ihrer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt, als auch die fesselnden Spielmechaniken bringen unzählige Stunden an Spielspaß. Der Überraschungshit von 2018 entpuppte sich als ein tolles Survivalspiel mit wahnsinniger Sogwirkung. Bereits im Test zum Vorgänger hatte ich es erwähnt: Ich mag keine offenen Spielwelten, die ich mich lediglich zu Fleißaufgaben nötigen. Subnautica und auch jetzt Below Zero machen es mir deutlich bekömmlicher. Diese idyllische Welt ist wunderschön designt, der Basisbau ist motivierend und auch die Hintergrundgeschichte lädt mich immer wieder ein, doch noch ein wenig tiefer zu tauchen.
Beim Testen haben mich dennoch einige Punkte genervt. Die aufpoppenden Landschaften und Gegenstände nehmen mir immer mal wieder die Immersion. Das hakelige Motorrad zu Land und der Eisleviathan könnten etwas runder programmiert sein. Vor allem vermisse ich meinen U-Boot-Zyklop aus dem Vorgänger - ein riesiges Unterwassergefährt, das ich nach Belieben einrichten und personalisieren konnte.
Im Gesamtkontext sind das lediglich Petitessen. Denn Subnautica: Below Zero ist wahrlich eine Wonne. Nach Teil eins wollte ich mehr und ich bekomme hiermit mehr. Es gibt noch viel zu entdecken.
Überblick
Pro
nette Hintergrundgeschichte
erweiterter Basisbau
neue Werkzeuge
wunderschön designte Spielwelt
bedrohliche Soundkulisse
atemberaubende Wettereffekte
optische Präsentation gleicht einer Lavalampe
Überlebens-Mechaniken, aber keine sinnlosen Fleißaufgaben
pazifistisches Spielprinzip
abwechslungsreiche Pflanzen- und Tierwelt mit tollen Schockeffekten
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