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Preview - Tribes: Vengeance : Tribes: Vengeance

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Vor allem Multiplayer-Fans ist der Name 'Tribes' sicherlich ein Begriff, denn immerhin waren die ersten beiden Titel in Bezug auf packende Mehrspieler-Partien durchaus gelungen. Schon bald wollen die Jungs von Irrational Games mit 'Tribes: Vengeance' nochmals ordentlich nachlegen. Wir haben uns das Ganze mal etwas genauer angeschaut und waren angenehm überrascht.

Die Entwickler von 'Tribes: Vengeance' haben es sich zum Ziel gemacht, neben einem umfangreichen Multiplayer-Modus auch einen ansprechenden Solopart einzubauen. Dieser kam in den Vorgängern bisher ein wenig zu kurz und so kamen Solisten nicht so recht auf ihre Kosten. Doch zunächst gilt unsere Konzentration dem Mehrspieler-Aspekt, den wir in einer aktuellen Beta-Version intensiv antesten durften. Dabei konnten wir auch einige allgemeine Features unter die Lupe nehmen, die auch im Singleplayer-Part zum Zug kommen werden.

Die Qual der Wahl

Noch bevor man der ersten Partie beitreten kann, gilt es, sich sein virtuelles Ebenbild zu erschaffen. In der vorliegenden Version waren die entsprechenden Möglichkeiten arg begrenzt und beschränkten sich primär auf eine unterschiedliche Farbgebung. Zunächst hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Rüstungs- bzw. Einheitentypen, die allesamt über verschiedene Eigenschaften verfügen. So ist die leicht gepanzerte Variante besonders schnell und wendig, kann aber im Gegenzug nicht sonderlich viele Treffer einstecken. Gleichzeitig bleibt diesem Typ der Gebrauch von besonders schweren Waffen verwehrt, wofür er aber das tödliche Sniper Rifle in seinen Rucksack packen darf. Der genau umgekehrte Fall präsentiert sich uns mit dem Heavy Armor-Soldier, der extrem träge über das Schlachtfeld stapft, aber mit schweren Geschützen bestückt ist und nicht so leicht von den Füßen geholt wird. Natürlich gibt es noch einen besonders ausgeglichenen Allrounder, der in jedem Teilaspekt akzeptable Fähigkeiten besitzt.

Waffenkraft und Goodies

Noch in der Ausrüstungsphase wird man dann mit dem umfangreichen Waffenarsenal des Spiels konfrontiert. An die zehn verschiedene Kaliber standen in der Beta-Version bereits zur Verfügung, die nicht nur abwechslungsreich gestaltet sind, sondern auch einige besondere Eigenschaften vorweisen. Als Standardwaffe besitzt jede Einheit eine Art Energieklinge, mit der man seine Gegner im direkten Nahkampf beharken kann. Damit wird man aber natürlich in den verbitterten Kämpfen nicht sonderlich weit kommen, so dass man sich mit insgesamt drei verschiedenen Wummen ausstatten darf.

Abhängig von der zuvor gewählten Klasse stehen dabei nur bestimmte Varianten zur Auswahl. Den eher 'gewöhnlichen' Part bilden Waffen wie die Chaingun oder aber auch der mächtige Granatenwerfer, dessen verschossene Projektile nach wenigen Sekunden in einer mächtigen Explosion detonieren. Besonders interessant ist der ausgeklügelte Raketenwerfer. Dieser lässt pro Aktivierung gleich sechs Miniraketen durch die Luft zischen, die in schneller Reihenfolge das Magazin verlassen. Sind diese erst mal unterwegs, kann man sie mit der Bewegung der Waffe in die entsprechende Richtung lenken, was eine gewisse taktische Note mit ins Spiel bringt. Hinzu kommen noch das Sniper-Gewehr oder aber auch der schwere Mörser.

Doch mit Waffengewalt alleine wird man nicht sehr weit kommen. Daher ist auch die Wahl der weiteren Goodies von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Insgesamt stehen beispielsweise vier verschiedene Zusatzpakete bereit, von denen man sich eines an die Rüstung stecken kann. Während das Shield Pack dafür sorgt, dass die einschlagenden Treffer etwas weniger Schaden anrichten, stellt das Repair Pack kontinuierlich einige Hitpoints wieder her. Wem diese riesige Auswahl an Klassen, Waffen und Goodies zu groß erscheint und sich einfach nicht entscheiden kann, darf sich über eine helfende Hand freuen, die ihm entgegengestreckt wird: Im Menü der Inventory Station stehen zahlreiche, vorgefertigte Sets zur Verfügung.

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