News - Warner Bros. / WB Games : Umstrukturierung und Fokus auf starke Marken
Der Flop von Suicide Squad: Kill the Justige League hat Warner Bros. Games ordentlich durchgeschüttelt. Nun reagiert das Unternehmen und baut kräftig um.
Bei Warner Bros. Games herrscht ein munteres auf und ab. Mit Hogwarts Legacy lieferte der Publisher einen der größen Hits des Jahres 2023 mit aktuell über 34 Millionen Exemplaren. Mit Suicide Squad: Kill the Justice League scheiterte aber der Versuch, ein Live-Service-Game zu etablieren und soll über 200 Millionen US-Dollar gekostet haben.
Besagter Verlust hat den Publisher und dessen Studios ordentlich durchgerüttelt. Wo wurde unter anderem das etablierte Studio Monolith geschlossen und die Entwicklung eines Wonderwoman-Spiels eingestellt. Die Umstrukturierungen, in denen der Fokus ist, sich künftig auf starke Marken wie Mortal Kombat, Batman oder Hogwarts Legacy zu konzentrieren, nehmen nun Formen an.
Wie Variety berichtet, hat Warner Bros. Games nun neue Abteilungen und Bereiche erschaffen, die sich um die entsprechenden Marken kümmern sollen.
In den neuen Abteilungen wird Yves Lachance, Chef des Warner Bros. Games Montréal Studios, die Harry Potter- und Game of Thrones-Franchises leiten, während Shaun Himmerick, Chef des NetherRealm Studios, für die DC- und Mortal Kombat-Franchises verantwortlich sein wird. Steven Flenory, Chef des Warner Bros. Games New York Studios, wird jetzt Senior Vice President of Central Tech and Services und wird dort die Bereiche Game- und Publishing-Technologie sowie Kundenservice, Qualitätssicherung und Nutzerforschung leiten. Alle drei Führungskräfte werden an JB Perrette, CEO von Warner Bros. Discovery für Global Streaming and Games, berichten.
In einer Pressemitteilung dazu heißt es: "Unser Unternehmen hat einige der größten Franchises der Welt und wir optimieren gerade unsere Teamstruktur, um langfristige Franchise-Pläne zu entwickeln, die Spieler und Fans von Harry Potter, Game of Thrones, Mortal Kombat und DC-Spielen begeistern werden. Wir sind echt glücklich, so viele talentierte Leute in den Bereichen Entwicklung und Technologie zu haben, und Yves, Shaun und Steven sind angesehene Chefs mit super Erfolgen in ihren Fachgebieten. Ich freue mich schon darauf, eng mit ihnen und dem Team zusammenzuarbeiten, um die besten Spiele für unsere wichtigsten Franchises zu entwickeln."
Eine gute Nachricht am Rande: weitere Entlassungen seien im Rahmen der Umstrukturierungen nicht geplant.

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