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News - 1666: Amsterdam : Entwickler entschuldigt sich für generative KI-Inhalte im Prolog

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Das unabhängige Entwicklerstudio Panache Digital Games hat sich öffentlich für den Einsatz von generativer KI in der spielbaren Testversion seines neu angekündigten Action-Adventures 1666: Amsterdam entschuldigt. Nach der Vorstellung des Titels beim Summer Game Fest 2026 hatten Spielerinnen und Spieler in dem kostenlos auf Steam und im Epic Games Store veröffentlichten Prolog diverse Grafiken und Porträts entdeckt, die deutliche Merkmale von KI-Generierung aufwiesen. Das Studio reagierte umgehend mit einer Stellungnahme und versprach, die betroffenen Inhalte zeitnah durch von Menschen handgefertigte Versionen zu ersetzen.

Die Diskussion entbrannte kurz nach dem Launch der rund 30-minütigen Gameplay-Demo, die das historische Amsterdam des 17. Jahrhunderts vorstellt. In den Nutzerrezensionen auf Steam, die sich schnell im gemischten Bereich einpendelten, sowie auf Plattformen wie Reddit und X wiesen Nutzer auf Unstimmigkeiten bei bestimmten Charakterporträts im Spiel sowie bei externen Marketing-Grafiken hin. Der Vorwurf laute, das Studio habe bei visuellen Elementen Abkürzungen genommen, statt auf die Arbeit traditioneller Grafiker zu setzen.

In einer offiziellen Erklärung räumte Panache Digital Games den Vorfall ein und bezeichnete das Auftauchen der Grafiken als Versehen. Das Studio betone, dass man über ein internes Team von mehr als einem Dutzend erfahrener Künstler verfüge. Bei einer gemeinsamen Überprüfung der kritisierten Elemente habe sich herausgestellt, dass es sich um frühe Konzept-Entwürfe und Platzhalter handele, die fälschlicherweise den Weg in den finalen Build des Prologs gefunden hätten. Man nehme die Bedenken der Community ernst und arbeite bereits an einem Update, das die KI-Inhalte vollständig entfernt.

Für die weiteren Entwicklungsphasen des Spiels gab das Studio eine klare Garantie ab. Weder die für den späteren Verlauf des Jahres geplante Early-Access-Fassung noch die spätere Vollversion von 1666: Amsterdam werden laut den Entwicklern Assets enthalten, die durch generative KI erzeugt wurden. Das Projekt basiert auf der Unreal Engine 5 und markiert die Rückkehr von Patrice Désilets zu einem historischen Szenario, nachdem der kreative Kopf hinter den ersten Ablegern der Assassin's Creed-Reihe über Jahre hinweg um die Markenrechte des Titels kämpfen musste.

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