Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Test - Alienware Area-51 m15x : Wuchtbrumme from outer space

  • PC
Von  |  |  | Kommentieren

Anfängliche Skepsis über die stellenweise bulligen Passagen verfallen nach dem Aktivieren des Gaming-Organismus, denn dann erweckt der mittig angelegte Powerknopf sämtliche Dioden zum Leben. Von den schmalen Lichtspendern trägt der Kollege jede Menge in sich, sei es in der hervorragend beleuchteten Tastatur (gegen Aufpreis), im Display-Rahmen und Touchpad, unter den Icons oder im Kopf, der euch mit stechend hellen Augen anstarrt. Für die optische Individualisierung wird dem Monster übrigens Software mitgeliefert. Damit könnt ihr verschiedene Farben auswählen und die einzelnen Dioden sogar getrennt voneinander schalten. Es ist also kein Problem, die Tastatur blau anzustreichen, gleichzeitig aber ein rotes Logo zu aktivieren oder den Displayrahmen gelb zu bekleistern. In Windeseile lässt sich so ein toller Effekt erzielen – zur Freude des Akkus könnt ihr die Lichtanlage auch ausschalten.

Ebenfalls ein tolles Mitbringsel: Ohne Aufpreis graviert Alienware einen Text eurer Wahl auf ein 23 cm großes Aluminiumblech auf der Unterseite. Zusätzlich zu den lesbaren Zeichen werden die Wörter in eine pseudo-außerirdische Schrift übersetzt und noch in eine Folie für euer Touchpad gelasert. Solche Spielereien gehören für einen Wonneproppen dieser Preisklasse ganz klar dazu.

Abzüge bei der Verarbeitung

Nicht ganz konform zu den Anschaffungskosten verhält sich die Verarbeitung. Trotz seines stabilen Aussehens knarrt das m15x an einigen Stellen. Dazu gehören unter leichter Druckbelastung die Handauflage links und rechts neben dem Touchpad, der Displaydeckel und die Scharniere. Vor allem die Bildschirmaufhängung müsste bei einem Langzeittest zittern, da sich allein durch das Öffnen und Zuklappen temporäre leichte Verformungen zeigen. Selbst die bei Alienware sonst so soliden Scharniere wollen sich nicht optimal justieren. Sie bewegen sich zwar mit einer ordentlichen Portion Widerstand, wippen jedoch beim fertigen Öffnen etwas hin und her.

Die klaren Schwächen beschwören allerdings kein jüngstes Gericht hervor, zumal die restlichen Bauteile durchaus überzeugen. Die Hochglanzbeschichtung erweist sich als kratzrobust, sodass ihr den 15-Zoll-Bolzen gern einmal rabiater in eure Transporttasche prügeln dürft. Untermauert wird das m15x von sauberen Kanten und den fehlerlosen Plastikelementen des Gehäuses. Bitter bleibt der Nachgeschmack dennoch.

Kommentarezum Artikel