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Preview - Assassin's Creed : Der Arbeitsalltag eines Mörders

  • PS3
  • X360
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Jerusalem. Das Ziel ist erreicht. Doch am großen Tor stehen wieder diese Tölpel von Wachen. Mitleid kenne ich eigentlich nicht, doch warum schon zu so früher Stünde die Stadt mit Waffengeklirr und Todesschreien aufschrecken? Stattdessen könnte ich mich der Gruppe Mönche anschließen und mit gesenktem Haupt an den Soldaten vorbeischreiten. Oder ich nutze wieder meine akrobatischen Fähigkeiten und klettere geschwind und unbeobachtet ins Innere. Letztere Variante erscheint mir praktikabel, da ich nicht gottesfürchtig bin und Mönche kein guter Umgang sind, wie mein Vater immer sagte.

Viel los in den Städten

Man kann sich leicht verlaufen in den engen Gassen, dem Straßengewirr, dem Labyrinth aus Lehm und Stein. Viele Bevölkerungsschichten haben sich hier niedergelassen. Bettler warten an belebten Ecken auf spendierfreudige Nachbarn und jeder geht seinen Geschäften nach. Nahe dem Zentrum befindet sich der geheime Zufluchtspunkt unserer Gilde. Dort werde ich bereits erwartet, um weitere Instruktionen zu erhalten. Eine Hinrichtung steht bevor und ich soll die Opfer vor dem Strick retten. Noch ist jedoch nicht bekannt, wo das Spektakel stattfinden und wie stark die Bewachung des Areals ausfallen wird. Zwei Personen werden mir genannt, in deren Kleidung ich Hinweise finden kann. Mit flinken Fingern entwende ich ihnen die benötigten Papiere und Informationen aus der Kleidung. Nebenbei decke ich mich noch mit Wurfdolchen ein, die ich aus den Taschen von Soldaten stehle. Meine effektivste Waffe, die auf Distanz lautlos tötet. Nennt mich Meister. Ha, ha, ha, ha!

Jetzt weiß ich, wann und wo die Hinrichtung stattfinden wird. Auch die Postierung der Bogenschützen auf den Dächern ist bekannt. Es wird mir ein Vergnügen sein, diesem Schlächter Majd Addin die Assassinen-Klinge in die Brust zu rammen, während der Pöbel seine Sensationslust befriedigt bekommt. Nachdem alle Bogenschützen in den endlosen Schlummer geschickt wurden, nehme ich die Beute ins Visier. Er schwingt große Reden auf dem Podest. Er weiß noch nicht, dass es die letzten sein werden. Langsam schreite ich durch die gaffende Menge, immer mein Opfer im Auge behaltend. Die Stricke sind bereits um die Hälse der Unschuldigen gelegt. Jetzt oder nie! Mit einem beherzten Sprung wird die Distanz auf wenige Meter verkürzt, ausreichend, um mit dem Schwert den tödlichen Streich anzusetzen. Doch ich habe meinen Gegner unterschätzt. Hellwach und geistesgegenwärtig wird mein Angriff pariert. Verdammt! Nun bin ich umzingelt von acht Soldaten.

Überhand gegen die Überzahl

Also gut, ruhig bleiben. Noch ist nichts verloren. Auch wenn nun aus allen Richtungen die Schwerthiebe auf mich einprasseln, wird das Ziel nicht aus den Augen verloren. Aus dem Augenwinkel wird der passende Zeitpunkt abgepasst. Hinter mir setzt ein Soldat zum Schlag von oben an. Ich reiße meine Waffe hoch zur Parade und setze den Konter, mit weit aufgerissenen Augen merkt mein Widersacher, wie ihn die Klinge durchbohrt. Einer nach dem anderen fällt nun meinem Schwert zum Opfer. Der Letzte hat sich vor Angst sogar fast in die Hosen gemacht und nimmt Reißaus. Nun steht nur noch er da, Majd Addin. Auch dieser Kampf ist schnell beendet. Doch bevor er seinen letzten Atemzug aus den Lungen entlässt, wird er von mir verhört. Nein, er gesteht. Aus Freude habe er getötet. Aus Spaß am Leid der anderen. Meine Mission ist vollbracht, sein Körper erschlafft, doch ganz zu Ende ist es noch nicht.

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