Special - Elden Ring Nightreign : Boss-Guides: Alle Nachtfürsten & wie ihr sie mit Leichtigkeit besiegt
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Nachtaspekt – Form der Nacht / Heolstor der Nachtfürst
Beim finalen Boss eines From-Software-Spiels erwarten wir natürlich Großes. Da kann der Anblick von Heolstor schon mal enttäuschen. Denn auch, wenn sein Design ziemlich cool ausfällt, handelt es sich letztlich um eine humanoide Figur in einer Rüstung. Er ist gar kaum größer als ihr selbst – aber wie wir alle Wissen, kommt es nicht immer auf die Größe an.
Um den Kampf gegen Heolstor freizuschalten, müsst ihr zunächst vier andere Nachtfürsten besiegen. Welche das sind, bleibt euch überlassen.
Vorbereitung: Waffen und Relikte
Für den finalen Boss von Elden Ring Nightreign müsst ihr aggressiv auf heiligen Schaden setzen. Rüstet entsprechende Waffen aus, verstärkt den Effekt durch Relikte und packt das entsprechende Fett für andere Waffen ein. Außerdem lohnen sich weitere Items, die eingesteckten Schaden verringern und euch heftiger austeilen lassen – besonders in der zweiten Phase könnt ihr jedes bisschen Hilfe brauchen. Dabei ist es egal, welche Elemente ihr auskontert.
Wenn ihr gut im Parieren seid, lohnt sich der Exekutor als Klasse für den Kampf gegen Heolstor. Denn nahezu jeder Angriff von ihm lässt sich abwehren. Dazu empfiehlt sich ein Tank wie der Räuber sowie Fernkämpfer wie Eisenauge. Achtet während eurem Run und bei der Auswahl eurer Runen darauf, möglichst hohe Magie- und Status-Resistenzen aufzubauen. In seiner zweiten Phase haut euch Heolstor nämlich so ziemlich alles um die Ohren, was das Spiel zu bieten hat.
Form der Nacht, Phase 0
In der ersten Phase des Kampfes stellt ihr euch einer schwächeren Version von Heolstor. Diese nutzt einfache Nahkampfangriffe mit ihrem Schwert, die leicht auszuweichen sind. Nach jedem Angriff bietet sich ein großzügiges Zeitfenster zum Kontern – dennoch solltet ihr in dieser Phase so wenig Heiltränke wie möglich verschwenden.
Nach nur wenigen Treffern ist es so weit: Die Form der Nacht hüllt die Arena in Dunkelheit und verwandelt sich in Heolstor selbst. Jetzt beginnt der eigentliche Bosskampf.
Heolstor der Nachtfürst, Phase 1
Hütet euch vor Heolstors magisch verstärkter Zweifach-Kombo: Er stößt mit seinem Großschwert vor, um euch zu durchbohren, hebt es dann in die Luft und schleudert es mit einer Explosion in den Boden. Dem Stoß weicht ihr am besten durch eine Vorwärtsrolle aus. Sprintet danach sofort weg, um der Explosion zu entgehen, und nutzt das anschließende Zeitfenster für eigene Angriffe.
Auch Fernkämpfer sind nicht sicher: Heolstor feuert zwei magische Bögen aus seinem Schwert, gefolgt von einem mächtigen Sprunghieb. Weicht den Bögen nacheinander aus, wartet mit dem letzten Ausweichmanöver jedoch einen Moment, um dem folgenden Stoß effektiv zu entgehen.
Gelegentlich hüllt Heolstor die gesamte Arena in Dunkelheit und beschwört magische Bolzen, die den Spieler verfolgen und nach wenigen Sekunden explodieren. Diese wirken bedrohlich, sind aber gut vermeidbar durch seitliches Sprinten oder schnelles Ausweichen mit Rollen.
Heolstor nutzt zudem häufig eine Dreier-Kombo: erst ein horizontaler, dann ein vertikaler Hieb mit seinem kleineren Schwert, gefolgt von einem stark verzögerten Doppelklingen-Schlag. Weicht den ersten beiden Attacken aus und wartet auf den letzten, langsam ausgeführten Schlag. Mit schnellen Waffen könnt ihr während der Verzögerung ein oder zwei Treffer landen, auch nach der Kombo öffnet sich ein Fenster.
Eine weitere Variante seiner Attacken besteht aus zwei schnellen Hieben mit dem kleinen Schwert und einem darauffolgenden schweren Stich. Rollt auch hier nach vorne durch die Angriffe und nutzt die Pause danach für Gegenangriffe. Zusätzlich besitzt Heolstor einen Sprunghieb gegen Spieler in mittlerer Distanz – leicht zu erkennen und gut konterbar. Wichtig: Nicht zu früh ausweichen, sondern erst beim Aufprall rollen, um sicher unter dem Schlag hindurchzugleiten.
Heolstor der Nachtfürst, Phase 2
Habt ihr Heolstor auf etwa 50 Prozent Lebensenergie heruntergeprügelt, startet seine zweite Phase. Hier schwebt er in die Luft und reißt einen Spalt in den Himmel, bevor er mit einem Schlag ein explosives Beben in mehrere Richtungen auslöst. Haltet in diesem Moment unbedingt Abstand! Gefährlich wird es nur, wenn ihr auf einer der sichtbaren Risslinien steht. In diesem Fall verzögert eure Seitwärtsrolle leicht, um genau dann auszuweichen, wenn der Boden unter euch explodiert – so nutzt ihr optimal eure Unverwundbarkeitsframes.
Die Farbe des Risses am Himmel verrät, mit welchem Element sich Heolstor nun verstärkt hat: Orange steht für Feuer, Gelb für Wahnsinn, Blau für Erfrierungen, Grün für Gift und Lila für Schlaf. Passt eure Strategie entsprechend an. Falls ihr über Verbrauchsgegenstände oder Zauber verfügt, die gegen diese Effekte wirken, ist jetzt der richtige Moment, sie einzusetzen.
Wichtig: Heolstor kann diesen Angriff im Verlauf von Phase 2 mehrfach wiederholen – und jedes Mal wechselt er dabei das Element. Achtet also stets auf die Himmelsfarbe, um nicht unvorbereitet von einem neuen Effekt überrascht zu werden.
Weiter erzeugen Heolstors Nahkampfangriffe verzögerte, lineare Schockwellen in der Richtung, in die er seine Schwerter schwingt. Diese Schockwellen verursachen zusätzlichen Schaden im aktuellen Elementtyp. Achtet also darauf, nach dem Ausweichen seiner Schwertangriffe noch eine leicht verzögerte Ausweichrolle einzubauen, falls ihr euch in der Nähe einer Schockwelle befindet – sonst kassiert ihr unnötig Schaden.
Sein einziger neuer Angriff in dieser Phase beginnt mit einem langen Ausholen seines kleineren Schwerts, dem zwei wuchtige Hiebe folgen. Danach setzt er einen schnellen Doppelschlag ein und beendet die Kombo mit einem finalen Hieb, bevor er sich in die Luft erhebt und einen explosiven Schlag ausführt. Rollt euch durch die Nahkampftreffer und entscheidet dann: Entweder bleibt ihr in Reichweite und weicht dem Aufprall exakt aus, oder ihr spielt auf Nummer sicher und sprintet außer Reichweite. Wer mutig ist und gut ausweicht, bekommt ein großzügiges Fenster für einen Gegenangriff, während sich Heolstor kurz erholt.
Mit genügend Geduld und guter Beobachtungsgabe liegt auch endlich Heolstor und ihr habt es geschafft: Der letzte Boss von Elden Ring Nightreign wurde von euch bezwungen. Herzlichen Glückwunsch!
Inhaltsverzeichnis: alle Guides & Tipps zu Elden Ring Nightreign
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