News - Electronic Arts : Trotz Verkauf an Konsortium kreativ weiter eigenständig
Trotz der Übernahme durch ein Konsortium rund um Saudi-Arabien will EA auch zukünftig kreativ komplett eigenständig agieren.
Electronic Arts wird planmäßig durch ein Konsortium übernommen, dem auch der Public Investment Fond (PIF) Saudi-Arabiens angehört. Trotz dieser Übernahme soll das Unternehmen im Videospielsektor aber weiter eigenständig kreativ agieren können.
So betont EA nun selbst, dass man "die kreative Kontrolle behalten" wird; die bisherige Ausrichtung rund um "kreative Freiheit und Player-First-Werten" werde nicht geändert und verbleibe insoweit vollständig bei EA. Das geht aus einem FAQ-Segment hervor, das grundsätzlich an Angestellte gerichtet ist, um diese über den Deal zu informieren. Dort wurde auch thematisiert, ob es nach der Übernahme innerhalb von EA einen "Kulturwandel" geben könnte, was EA hiermit verneint.
Die neuen Antworten in der FAQ-Sektion decken sich insoweit mit Aussagen von EA-CEO Andrew Wilson aus dem September, als das 55-Milliarden-Dollar-Deal angekündigt wurde. Auch der betonte, dass die eigenen Werte unverändert fortgeführt werden.
Hinsichtlich des Konsortiums führt man in den FAQ aus: "Das Konsortium glaubt an unsere Vision, unsere Führungsqualitäten und die Stärke unserer Teams. Sie investieren in EA, weil sie davon überzeugt sind, dass wir in einzigartiger Weise positioniert sind, um die Zukunft der Unterhaltungsbranche anzuführen."
Unter anderem wurden aufgrund der Beteiligung des PIF aus Saudi-Arabien Bedenken im Hinblick auf Die Sims und die BioWare-Rollenspiele geäußert, die ja durchaus liberalere Herangehensweisen thematisieren. Ein möglicher konservativer Einfluss aus dem Emirat wird daher eher kritisch gesehen.

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