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Komplettlösung - Ghost of Yotei : Komplettlösung & Guide: Alle Missionen, Trophäen, heiße Quellen, Wolfshöhlen, Bambusstände, Ainu-Gegenstände und Talismane

  • PS5
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Unsere Ghost of Yotei Komplettlösung führt euch durch das Spiel, hilft euch dabei, alle Missionen abzuschließen, alle Waffen, Rüstungen und Talismane zu erlangen sowie alle Heißen Quellen, Bambussstände, Wolfshöhlen, Shamisen-Lieder und Ainu-Funde zu finden.

In unserer Komplettlösung zu Ghost of Yotei helfen wir euch dabei, die Geschichte und alle Nebenmissionen zu absolvieren, alle Bosse zu besiegen, sämtliche Rätsel zu lösen sowie alle Waffen, Rüstungen, Talismane, Sammelgegenstände und besonderen Orte zu finden. Darüber hinaus geben wir euch noch zusätzliche Tipps und Tricks an die Hand, die euch dabei unterstützen werden, das Spiel auf die bestmögliche Weise zu absolvieren. Seid euch aber auch dessen bewusst, dass sich Spoiler in einer Komplettlösung nicht gänzlich vermeiden lassen, auch wenn wir versuchen werden, so wenig wie möglich über die Handlung zu verraten.

Wichtiger Hinweis: Das Spiel verfügt über unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sogar über eine individuelle Schwierigkeitseinstellung. Die Grundlage dieser Komplettlösung basiert auf dem Schwierigkeitsgrad “Normal”.

Einführung zu Ghost of Yotei

Im Spiel begleitet ihr die Protagonistin Atsu auf ihrem Rachefeldzug gegen die berüchtigten “Yotei-Sechs”, wobei ihr euch im Schatten des gewaltigen Berges/Vulkans Yotei durch eine offene Welt auf der Insel Ezo (heutiges Hokkaido) schlagt. Während ihr die Welt bereist und der Geschichte folgt, lernt ihr weitere spannende Charaktere kennen, die alle ihr ganz eigenes Kreuz zu tragen haben, erfahrt ihr mehr über Atsu, ihre Vergangenheit und ihren glühenden Wunsch nach Rache.

In Ezo begegnen Atsu nicht nur die sprichwörtlichen Geister ihrer Vergangenheit, sondern auch die Bewohner der Insel, zu denen unter anderem auch das Volk der Ainu zählt, die alle ihre ganz eigenen Sorgen haben und denen Atsu helfen kann. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe an weiteren Aufgaben, denen die Spielenden nachgehen können. Dazu zählen unter anderem Kopfgeldjagden, Waffen-Herausforderungen, Duelle, das Erstellen von Gemälden (Sumi-e) und das Lernen von Shamisen-Liedern, das Befreien von besetzten Siedlungen, das Baden in heißen Quellen, das Verbessern eurer Schwertkunst an Bambusständen, das Finden von Schreinen und Altären, die Suche nach versteckten Katanas und Rüstungen, das Lösen von Rätseln sowie das Befreien von gefangenen Wölfen.

Ein Großteil der Nebenmissionen und Such-Aufgaben sind optional und müssen nicht abgeschlossen werden, um der Hauptstory zu folgen. Einige Dinge hingegen, die ebenfalls zu Nebenquest-Reihen gehören, werden allerdings vorausgesetzt. Was Hauptmissionen sind, erkennt ihr im Karten-Menü, wo unten links die verschiedenen gegenwärtigen Missionen angezeigt werden. Die schwarz und gold eingefärbten Missionskarten stellen eure Hauptquests dar. Die Ereignis-Orte der Hauptquests sind auf der Karte durch ein goldenes Gingko-Blatt markiert.

Ghost of Yotei ist dabei, ebenso wie der Vorgänger-Titel, Ghost of Tsushima, in erster Linie eine Hommage an den legendären japanischen Filmemacher Akira Kurosawa und weiterer Regisseure und hat dadurch einen in erster Linie cineastischen Touch. Trotz seines historischen Settings und seiner historischen Anspielungen - den Matsumae-Klan oder die häufig erwähnte Schlacht von Sekigahara gab es wirklich - handelt es sich um historische Fiktion, die dazu dient, eine bestimmte “Samurai-Atmosphäre” zu erschaffen und dabei auf bekannte Ästhetiken und popkulturelle Einflüsse setzt, nicht zuletzt eben auf bekannte Kurosawa-Filme wie “Die Sieben Samurai”, “Rashomon”, “Die verborgene Festung” oder “Ran”. Dies wird vor allem dann noch verstärkt, wenn ihr in den Anzeige-Einstellungen den “Kurosawa-Modus” auswählt. Dann bekommt das Spiel einen körnigen Schwarz-Weiß-Filter, der dann noch umso besser wirkt, wenn ihr die japanische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln wählt. Das hat zwar einen ganz besonderen Charme, da das Spiel aber nicht zuletzt von seiner unfassbaren Farbkomposition lebt, empfehlen wir, den Kurosawa-Modus eher sporadisch einzusetzen.

Wie viele Stunden brauche ich, um Ghost of Yotei durchzuspielen?

Ghost of Yotei ist ein großes Open-World-Abenteuer, das euch nach und nach in neue Gebiete führt, wo es jeweils eine ganze Reihe an Missionen, Fundgegenstände und anderweitige Aufgaben gibt. Wollt ihr das Spiel zu 100 Prozent durchspielen und abseits von der Hauptstory noch alle Nebenmissionen absolvieren, alle Events abschließen und alle Fundgegenstände finden, dann müsst ihr bis zu 70 Stunden Spielzeit einplanen. Verfolgt ihr hingegen nur die Hauptstory, dann werdet ihr etwa 25 bis 30 Stunden beschäftigt sein. Damit ist Ghost of Yotei insgesamt ein wenig umfangreicher als der erste Teil, Ghost of Tsushima.

Muss ich den ersten Teil, Ghost of Tsushima, gespielt haben?

Nein! Um die Story von Ghost of Yotei zu verstehen, müsst ihr den ersten Teil der Reihe nicht gespielt haben. Zwar gibt es einige mehr oder weniger versteckte Verweise zum ersten Teil doch beeinflussen diese die Handlung des zweiten Teils kaum. Beide Spiele-Handlungen liegen zeitlich über 300 Jahre auseinander und sind an unterschiedlichen Orten angesiedelt. Während Ghost of Tsushima zur Zeit der ersten Mongolen-Invasion Japans 1274 auf der namensgebenden Insel Tsushima auf etwa halbem Wege zwischen der koreanischen Halbinsel und dem japanischen Festland angesiedelt war, spielt Ghost of Yotei zu Beginn des 17. Jahrhunderts, nach der berühmten Schlacht von Sekigahara (21. Oktober 1600) auf der Insel Ezo, dem heutigen Hokkaido, ganz im Norden Japans. Den Namen “Ghost of Yotei” erhält das Spiel durch den Yōtei-zan, einen beeindruckenden, fast 2.000 Meter hohen Vulkan im Südwesten der Insel.

Allgemeine Tipps & Tricks zu Ghost of Yotei

1. Erkundet die Spielwelt: Es lohnt sich sehr, abseits der Hauptstory auch immer wieder die Spielwelt zu bereisen und euch nach interessanten Orten und Ereignissen umzusehen. Durch das Aufsuchen von heißen Quellen beispielsweise könnt ihr eure Lebensleiste dauerhaft erhöhen, während ihr durch das Verbeugen vor Schreinen/Altären beispielsweise zusätzliche Skillpunkte freischaltet, die euch für die zunehmend anspruchsvoller werdenden Herausforderungen der Hauptstory wappnen.

2. Haltet nach goldenen Vögeln und Leuchtkäfern Ausschau: Diese bringen euch zu besonderen Orten wie Altären, Schreinen, Sumi-e, heißen Quellen oder Bambussständen. Dort könnt ihr entweder besondere Gegenstände bekommen, oder euren Geist oder eure Gesundheit dauerhaft erhöhen.

3. Tragt die richtigen Talismane: Ihr könnt im Verlaufe des Spiels insgesamt sechs Slots für Talismane unterschiedlicher Güteklasse freischalten. Die Talismane, die ihr an verschiedensten Orten des Spiels finden könnt - teils bekommt man sie als Belohnung für Missionen, teils kann man sie bei Händlern erwerben oder beim Glücksspiel gewinnen, oder sie einfach in der Spielwelt finden - bringen euch ganz unterschiedliche Boni, durch die ihr euren eigenen Build individualisieren könnt. Sucht ihr vor allem den direkten Nahkampf, dann empfiehlt es sich, dass ihr Talismane tragt, die diesen Spielstil unterstützen. Gleiches gilt auch, wenn ihr lieber auf Fernkampfwaffen oder aufs Schleichen setzt. Einige dieser Talismane könnt ihr dabei durch das Erledigen bestimmter Vorgaben noch aufleveln und so verbessern.

4. Achtet auf Rüstungs-Boni: Jede Rüstung, die ihr im Spiel finden könnt, verfügt über ganz eigene Boni, die euch in ganz unterschiedlichen Situationen weiterhelfen können. So mag die eine Rüstung gute Boni besitzen, um euch im Kampf zu helfen, während eine andere vorteilhafter für den Fernkampf ist und wiederum eine andere euch dabei hilft, interessante Orte zu finden. Je nach Situation mag es daher von Vorteil sein, eure Rüstung kurzfristig zu wechseln.

5. Setzt eure unterschiedlichen Waffen bewusst ein: Beginnt ihr als Atsu eure Reise mit einem Katana als Hauptwaffe, könnt ihr im Verlaufe des Spiels auch noch den Umgang mit weiteren Waffen erlernen. Dazu zählen unter anderem das Doppelkatana (zwei Schwerter), der Yari (Speer), das Kusarigama (Kettensichel) und das Odachi (Großschwert). Darüber hinaus könnt ihr noch den Umgang mit verschiedenen Fernkampfwaffen wie Bögen, dem Luntenschlossgewehr sowie allerlei Bomben und Wurfwaffen erlernen. Jede Waffe ist gegen bestimmte Gegner-Typen besonders nützlich. Das Katana ist stark gegen andere Katanas, der Yari gegen Gegnern mit Sicheln, das Kusarigama kann Schilde zerschlagen, das Doppelkatana ist nützlich gegen Gegner mit Stangenwaffen, während das Odachi vor allem gegen große Gegner nützlich ist. Es handelt sich hierbei also um eine Art “Schere-Stein-Papier”-Prinzip und erinnert darin ein wenig an Star Wars: Jedi Survivor, wo ihr ebenfalls verschiedene Waffen-Gattungen freischaltet und unabhängig voneinander skillen konntet.

6. Tragt den Talisman der reichen Ernte: Recht früh im Spiel könnt ihr den Talisman der reichen Ernte bekommen. Dieser erhöht die beim Sammeln erhaltene Menge an Holz, Blumen und Pflanzen. Holz und Pflanzen sind dabei Items, die ihr zum Craften und Verbessern eurer Ausrüstung benötigt, während Blumen neben dem regulären Geld mancherorts als Zahlungsmittel gelten. Besonders früh im Spiel lohnt es sich, so viel Material zu sammeln und sich damit fürs Craften und Handeln ein gutes Fundament zu schaffen.

7. Sprecht mit den NPCs: Immer wenn ihr die Option seht, euch mit Leuten zu unterhalten, solltet ihr das tun. Zufallsgeneriert können euch einige Leute Hinweise geben, wo sich interessante Orte befinden, an denen ihr noch nicht wart, denen ihr mal einen Besuch abstatten solltet.

8. Schlagt ein Lager auf und esst auch mal was: Wenn ihr mit dem Pferd unterwegs seid, könnt ihr zwischendurch auch mal ein Lager aufschlagen (Steuerkreuz links), wo ihr entweder Pilze oder Fische zubereiten könnt. Das Essen erhöht für eine Weile eure Statuswerte. Zuweilen kann es auch sein, dass sich Leute zu euch ans Feuer setzen. Diese verraten euch dann entweder Geheimnisse aus der Spielwelt oder ihr könnt mit ihnen handeln.

9. Speichert vorm Glücksspiel ab: An einigen Orten - zumeist in Gasthäusern - könnt ihr dem Glücksspiel frönen. Hierbei handelt es sich um das Zeni-Hajiki-Spiel, eine Art Billard mit Münzen. Seid ihr gut darin, könnt ihr dabei sehr viel Geld sowie einige Talismane verdienen. Bevor ihr euch aber auf ein Glücksspiel einlässt, solltet ihr aber unbedingt abspeichern, um das Spiel so gegebenenfalls zu wiederholen, ohne den Einsatz zu verlieren. Nutzt das auch, um zu üben, denn nach nicht allzu langer Zeit hat man eigentlich den Dreh auch schon raus und gewinnt ohnehin meistens.

10. Nutzt Wurfwaffen: Eine Neuerung des Kampfsystems im Vergleich zum Vorgänger-Titel, Ghost of Tsushima, ist, dass ihr gelegentlich einige Waffen, die um euch herum liegen, auf eure Gegner werfen könnt, um entweder großen Schaden anzurichten, oder zumindest ihre Haltung zu durchbrechen. Wurfwaffen sind unfassbar mächtig und können innerhalb kürzester Zeit, vor allem wenn ihr gegen mehrere Gegner gleichzeitig kämpft, das Blatt noch zu euren Gunsten wenden.

11. Erledigt immer zuerst die Fernkämpfer und Supporter: Im Spiel wird viel gekämpft und oftmals steht ihr alleine gleich mehreren Feinden gegenüber. Hierbei lohnt es sich meist, zuerst die Fernkämpfer in einen Nahkampf zu verwickeln und auszuschalten, sodass sie euch während des Kampfes gegen starke Gegner nicht andauernd beschießen. Ebenso solltet ihr Gegner, die ihre Kameraden anfeuern - man erkennt sie an ihren Fächern - möglichst schnell töten, da sie ihre Kameraden stärken. Sowohl Fernkämpfer als auch Supporter sind meist schwache Nahkämpfer und sollten schnell erledigt sein.

12. Skillt das Ketten-Attentat und die Herausfordern-Serie: Im Verlaufe des Spiels erhaltet ihr, indem ihr euch vor Altären und Schreinen verneigt, Skill-Punkte, die ihr investieren könnt, um gewisse Fähigkeiten zu erlernen oder zu verbessern. Es lohnt sich hierbei, beim Skillbaum-Reiter “Onryo” und dort unter “Attentat” das “Ketten-Attentat” sowie den “Meister des Ketten-Attentats” zu erlernen, um so heimlich mehrere Gegner gleichzeitig auszuschalten. Gerade wenn ihr feindliche Lager infiltriert, was auch Teil der Hauptstory sein kann, ist das extrem nützlich, um unnötigen Kämpfen aus dem Weg zu gehen. Ebenso solltet ihr unter dem Reiter “Rache” und dann “Angriffe” die Herausfordern-Skills freischalten, um eine Gruppe von Feinden herauszufordern und durch ein Minispiel gleich mehrere von ihnen auszuschalten, ohne, dass ihr richtig kämpfen müsst. Auch der Wolfs-Skill “Herausfordernder Wolf” trägt hier zu eurem Erfolg bei.

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