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Special - Nvidia Geforce 337.50 : Nvidias Antwort auf Mantle

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Benchmarks: Geforce 337.50 gegen Mantle

Selbst in AMDs Mantle-Vorzeigepüppchen Battlefield 4 und Thief will sich Nvidia teilweise vor die Radeons setzen. Um das zu überprüfen, hämmern wir Nvidias Geforce GTX 780 Ti und AMDs Radeon R9 290X in unseren Testrechner mit Windows 8.1 unter 1.920 x 1.080 Pixeln. Außerdem nutzen wir die Mittelklassekarte Geforce GTX 660 Ti. Als Geforce-Treiber kommen der besagte 337.50 sowie sein Vorgänger 335.23 zum Einsatz, beim Radeon-Lager vergleichen wir die DirectX- und die Mantle-Performance.

Konfiguration des Test-PCs
  • Bildschirm: Eizo Foris FG2421-BK

  • Prozessor: Intel Core i7 4770K @ 4,3 GHz

  • Prozessorkühler: Noctua NH D14

  • Arbeitsspeicher: 2 x 4 GB DDR3-1600 Corsair XMS3 Dominator Platinum (8-8-8-24)

  • Grafikkarten: AMD Radeon R9 290X, Nvidia Geforce GTX 660 Ti und GTX 780 Ti

  • Mainboard: MSI Z87-G45 Gaming

  • Festplatte (SSD): Kingston HyperX 120 GB

  • Netzteil: Cooler Master Silent Pro Gold (600 Watt)

  • Gehäuse: Fractal Design Define R3

  • Betriebssystem: Windows 8.1 (64 Bit)

  • Grafiktreiber für die Geforce GTX 660 Ti und GTX 780 Ti: Geforce 335.23 und 337.50

1. Benchmark: 1.920 x 1.080 Pixel, max. Grafikdetails, Win 8.1

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In Battlefield 4 (Multiplayer) bleibt die GTX 780 Ti absolut gesehen vor der Radeon R9 290X, das war aber auch schon mit dem 335.23 der Fall. Viel interessanter ist die fps-Steigerung mit dem neuen Treiber, sie fällt mit 0,4 Prozent aber kaum ins Gewicht. Wesentlich stärker profitieren Geforce-Karten in Thief, hier legt die GTX 780 Ti um stolze 14,5 Prozent zu. Absolut gesehen spuckt die 780 Ti aber weniger fps aus als die R9 290X mit Mantle.

Sowohl relativ als auch absolut kann der Geforce 337.50 in der Techdemo Star Swarm überzeugen. Neben der satten fps-Steigerung von 30,3 Prozent generiert die 780 Ti auch absolut wesentlich mehr fps als die R9 290X.

Kurzum: In Battlefield 4 halten sich die Steigerungen arg in Grenzen, trotzdem liegt die GTX 780 Ti vor der R9 290X. In Thief und Star Swarm knallt der 337.50 mächtige Leistungsboni auf den Bildschirm. Die Mittelklasse in Form der GTX 660 Ti profitiert dagegen kaum, ihre fps dürften erst mit einer schwachen CPU anwachsen.

Nvidias Optimierungen greifen wie bei AMDs Mantle primär dann, wenn der Prozessor limitiert. In Battlefield 4 und Thief lässt sich dieser Umstand durch niedrigere Auflösungen herbeiführen. Tatsächlich legen die Geforce-Karten unter 1.280 x 720 Pixeln deutlich stärker zu als unter 1.920 x 1.080 Pixeln. Und auch wenn AMDs Beschleuniger mehr Wachstum drauflegen als Nvidias Fabriken, können sich die 34 Prozent mehr fps in Battlefield 4 und 22,5 Prozent in Thief bei der GTX 780 Ti durchaus sehen lassen.

Nvidia dürfte sich bei seinen Benchmarks die Paradebeispiele herausgepickt haben. Unter normalen Bedingungen (Full-HD) lassen sich derartige fps-Steigerungen aber kaum realisieren.

Das Flaggschiff GTX 780 Ti kitzelt unterm Strich mit 15 Prozent die höchsten Steigerungen aus sich heraus, bei der GTX 750 Ti, GTX 660 Ti oder GTX 770 liegt das durchschnittliche fps-Wachstum dagegen zwischen 1 (GTX 750 Ti) und 8 Prozent (GTX 770).

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