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News - Halo: Campaign Evolved : Nach Trump-AI-Slop nun auch ICE-Propaganda mit Halo-Bild

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Am Wochenende sorgte ein KI-generiertes Bild von US-Präsident Trump als Master Chief für Furore, nun wird Halo von der US-Regierung auch noch für andere Dinge missbraucht. 

Das kann man sich alles nicht mehr ausdenken. Trumps KI-Auftritt als Master Chief als Reaktion auf ein Gamestop-Posting zum "Ende des Konsolenkriegs" nach der Ankündigung von Halo: Campaign Evolved für PS5 war an Peinlichkeit schon kaum zu überbieten, zumal der Tweet tatsächlich von der US-Regierung gepostet wurde. Gamestop geriet mit in die Kritik, weil das Unternehmen den Tweet retweetete. Aber nun kommt es noch schlimmer.

Denn nun hat sich auch noch Homeland Security eingeklinkt und ein Bild aus Halo mit einem Warthog als Anwerbungsbild für das berüchtigte ICE genutzt mit dem Schriftzug "Destroy the Flood - Join.ICE.GOV". Im Tweet selbst erscheint noch der Text "Finishing this fight". ICE ist die amerikanische Einwanderungs- und Zollbehörde, deren Truppen derzeit massiv durch Brutalität gegen Zivilisten, vorrangig Einwanderer, ins Rampenlicht gerückt sind und von Kritikern bereits als Trumps Gestapo bezeichnet werden. 

Das Bild sorgt für Empörung, da Einwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund dadurch generell mit Aliens gleichgesetzt werden, eine Entmenschlichung, die bereits öfter in faschistischen Regimen verwendet wurde, um Gewalt gegen andere Menschen zu rechtfertigen und zu verharmlosen. Wir werden das Bild hier nicht einbinden, um die ICE-Werbung nicht noch weiter zu verbreiten. 

Das ist nicht das erste Mal, dass sich die US-Regierung bei Videospielen bedient, man denke an ein Video, bei dem Pokemon für ein Werbevideo für Raids gegen Einwanderer herhalten musste. Inhaltlich ist der Halo-Vergleich ziemlich absurd, da sich der Master Chief bekanntermaßen mit Covenant-Aliens zusammentut, um die Auslöschung des Universums zu verhindern. 

Wer nun denkt, dass Microsoft sich gegen diesen Missbrauch von Halo-Motiven wehrt, liegt falsch. Bisher hat sich Microsoft nicht zu dem Thema geäußert und will dies offenbar auch weiteirhin nicht tun. Andere Medien erhielten lediglich das lapidare Statement "Microsoft does not have anything to share on this matter". Mit dem Schweigen dürfte sich Microsoft nicht allzu viele Freunde machen, zumindest nicht bei Menschen mit einem Rest von Anstand. Wie viele andere auch scheint Microsoft nicht die Eier zu haben, sich gegen Trump und sein Regime zu wehren. 

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