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Preview - Heroes of Might and Magic 5: Tribes of the East : Das zweite Add-on angespielt

  • PC
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Statt mit Magie sind alle Einheiten mit der Fähigkeit „Blutrausch“ ausgestattet. Das heißt, je effektiver eure Truppen kämpfen, desto höher wird deren Angriffs- und Verteidigungswert. In drei Stufen werden diese Werte dann in der Schlacht erhöht. Das gilt allerdings nur, wenn die Truppen auch tatsächlich offensiv in den Kampf eingreifen. Stehen sie nur herum, geht ihre Motivation flöten und im schlimmsten Fall fliehen sie sogar vom Schlachtfeld. Das bedeutet, dass ihr eure Einheiten strategisch möglichst geschickt einsetzten solltet. Bei mächtigen Gegnern keine allzu leichte Aufgabe.

Helden im Blutrausch

Aber auch euer Held kann die Einheiten unterstützen. Statt Magie und Sprüchen besitzt er Fähigkeiten, die den Blutrausch der Einheiten beeinflussen. Demnach heißt es, ordentlich Erfahrungspunkte sammeln, um diese Fähigkeiten zu verbessern. Das ist umso wichtiger, da der Blutrausch der Einheiten nur für den gerade aktuellen Kampf gilt. Die erhöhten Werte der Truppen können also nicht mit in die nächste Auseinandersetzung genommen werden, ihr müsst eure Einheiten dann erneut in Rage bringen. Erfahrungspunkte sammelt ihr übrigens nicht nur in gewonnenen Kämpfen oder bei bestimmten Gebäuden und Gegenständen. In 'Tribes of the East' habt ihr auch die – recht witzige – Möglichkeit, an Opferaltären überflüssige Truppen (zum Beispiel dusselige Bauern) über die Klinge springen zu lassen und dafür Erfahrungspunkte zu kassieren.

Was gibt’s sonst Neues? Auch auf der Abenteuerkarte ist jetzt mehr los. In kleinen Animationen wird zum Beispiel die Ausbeutung der Zentauren, die ihr befreien müsst, gezeigt. Des Weiteren gibt es auch neue Artefaktsets, die euch Boni auf eure Angriffs- und Verteidigungswerte bringen. Gebäude des Gegners können jetzt auch zerstört werden. Dadurch kann der Feind hier jetzt keine Truppen mehr rekrutieren. Dies funktionierte in der ersten Mission aber nur mit Bauernhäusern.

Fazit

Stephan Fassmer - Portraitvon Stephan Fassmer
Es ist natürlich nicht einfach, ein Spiel einzuschätzen, bei dem nur eine einzige Mission spielbar ist. Aber schon jetzt lässt sich sagen, dass sich die Orks, wie schon die Zwerge in 'Hammers of Fate', erfrischend anders spielen. Ihre Fähigkeit „Blutrausch“ erfordert mit ihren Einschränkungen ein völlig neues Taktieren. Trotzdem – bzw. deswegen – lässt sich die neue Fraktion sehr spannend spielen und fügt sich damit sehr gut in das Gesamtkonzept ein. Auch die anderen kleinen Änderungen erweitern das Spiel sinnvoll. Bleibt abzuwarten, ob sich der bis jetzt sehr gute Ersteindruck auch im fertigen Spiel bestätigt.

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