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News - MindsEye : Neue Verschwörungstheorien des Co-CEO

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Die Entwickler des kläglich und zurecht gefloppten MindsEye hatten damals schon jeden in Verdacht, am Misserfolg des Spiels Schuld zu sein, außer das eigene Können. Der Co-CEO legt nun mit einer neuen Verschwörungstheorie nach. 

MindsEye, das ambitionierte Open-World-Spiel des ehemaligen GTA-Produzenten Leslie Benzies und seines Studios Build a Rocket Boy, kam im Juni 2025 raus, aber fast sofort krachte es in Zeitlupe gegen die Wirklichkeit. Bugs, Performance-Probleme, enttäuschte Spieler und eine überwältigend schlechte Kritiker- und Spieler-Resonanz machten das Debüt zu einem der größten Flops des Jahres mit Layoffs, internen Unruhen und chaotischer PR als Folge.

Schon Monate vor dem Launch hatte BARB-Co-CEO Mark Gerhard auf dem offiziellen Discord behauptet, dass die negative Resonanz kein echtes Echo der Community sei, sondern das Ergebnis einer "konzertierten Aktion" von Leuten, die kein Interesse an ihrem Erfolg hätten. Auf die Frage, ob denn "alle, die negativ reagiert hätten, von jemandem finanziert worden seien", antwortete er schlicht "100%". 

Laut aktuellen Berichten soll Gerhard in einem internen Meeting nun behauptet haben, dass BARB identifiziert habe, wer das Spiel sabotiert habe, angeblich Teil einer millionenschweren Kampagne eines großen amerikanischen Unternehmens namens Ritual Network, eine große YouTube- und TikTok-Medienagentur. Die Agentur soll laut Gerhard über eine Kampagne in Millionenhöhe gelauncht haben, um den Titel schlechtzureden. Ein YouTuber namens Cyber Boi wird sogar namentlich benannt. 

Gerhards Meltdown klingt allerdings recht absurd. Zum einen ist Ritual Network keine amerikanische Firma, sondern hat ihren Sitz in Großbritannien. Zudem verfügt das Unternehmen über weniger als 20 Mitarbeiter und zum Zeitpunkt des Releases von MindsEye belief sich der Firmenwert auf weniger als eine Million Euro. Schwer zu glaube, dass das Unternehmen eine Million für besagte "Kampagne" zusammenkratzen könnte. 

Das hindert Gerhard aber nicht daran, weiter zumzuspinnen. Laut Insider Gaming erklärte Gerhard während der internen Besprechung, dass Ritual Network und die Content-Ersteller, die sie angeblich bezahlt haben, "in Kürze persönlich mit Strafanzeigen wegen Spionage, Sabotage und krimineller Einmischung konfrontiert werden".

Ritual Network erklärte, dass sie "nicht in die Angelegenheit involviert" seien und dass ihnen auch "keine rechtmäßigen rechtlichen Schritte gegen Ritual Network bekannt sind und ihnen keine Beweise zur Untermauerung dieser Behauptungen vorgelegt wurden".

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