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Special - Was wäre, wenn ... Halloween-Edition : Wenn Helden den Verstand verlieren

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Halloween. Wer kennt die Nacht zum 31. Oktober nicht, die von Grusel und Grauen bestimmt ist. An jenem Tag leben sie in unseren Köpfen wieder auf, Gestalten wie Pyramid Head, die Nekromorphs oder der berüchtigte Slenderman. Doch wir gehen einen Schritt weiter. Was wäre, wenn der Grusel in ganz normale Titel einkehren würde? Was wäre, wenn starke und toughe Charaktere wie Nathan Drake oder Commander Shepard vor Furcht den Verstand verlieren? Wir wollen an diesem besonderen Tag Helden bluten sehen. Willkommen zu einer ganz besonderen Ausgabe von „Was wäre, wenn ...“. Wuhaha!

Was wäre wenn... - Halloween-Edition
"Was wäre wenn ..." in der Halloween-Edition. Wir fragen uns, was wäre wenn große Spieleserien einen Horror-Ableger bekommen würden.

Ilyass Alaoui:

An Halloween möchte ich keine toughen Helden spielen. Ich möchte sie leiden sehen. Nathan Drake ist hierbei für mich das perfekte Beispiel. Den verloren gegangenen „Sohn“ von Indiana Jones kennen wir als charmanten und schlagfertigen Protagonisten, der sich für keinen pointierten Spruch zu schade ist. Wie interessant wäre es jedoch, wenn wir die schwache Seite des Schatzjägers kennenlernen würden?

Was wäre, wenn statt Waffen die einzigen Hilfsmittel die eigenen Beine zum Wegrennen sind? Das Uncharted-Universum bietet für einen Horrorableger beste Rahmenbedienungen. Drake ist auf der Suche nach einem antiken Artefakt. Doch statt in den abstrusen Katakomben eine Rarität zu finden, widerfahren unserem Schatzjäger merkwürdige Dinge. Waffen haben plötzlich keinen Nutzen mehr. Nathan muss fliehen, sich verstecken und schleichen. Langsam, aber sicher würde er den Verstand verlieren: „Ist das gerade wirklich alles real?“ Eine Frage, der ich gerne nachgehen würde.

Christian Gürnth:

Ein Spiel, das mit plötzlich auftauchendem Grusel extrem gut gewesen wäre? Es klingt eventuell nach Spott, ist aber durchaus (m)ein ernst gemeintes Anliegen: Meine Wahl wäre Resident Evil 6. Jetzt könnte die ewig gleiche Ansage folgen, dass Resident Evil kein Resident Evil mehr ist und mit dem vierten Teil aufhörte, das zu sein, was es einmal war: der König der verdammten Horrorspiele. Aber wieso?

Das weiß jeder. Resident Evil 6 ist bei Weitem kein schlechtes Spiel, eher im Gegenteil, aber es ist eben ein verdammt schlechtes Resident Evil. Hier mal ein wenig dunkler, da mal ein bisschen weniger Zombies, dort mal eine echte Bedrohung und ein richtiger Antagonist. Oder vielleicht auch vernünftig aufgebaute Level, in denen man nicht bereits nach wenigen Sekunden gefühlte 300 Untote aus dem Weg geräumt hat. All das hätte für mehr Stimmung und Atmosphäre gesorgt. Ich liebe Resident Evil, aber ich hasse Resident Evil 6. Weniger ist mehr und manchmal ist mehr auch mehr: beispielsweise beim Gruseln.

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