Schon lange nicht mehr so amüsiert geballertStyle over Substance ist bei Squad 51 vs. The Flying Saucers eine unverkennbare Philosophie. So sehr ich auch möchte, ich finde an der spielerischen Seite nichts Herausragendes, was unbedingt erwähnt werden müsste. Schlecht ist es aber auch nicht. Der Spielablauf ist solide und steigert sich anhand einer guten Lernkurve immer weiter ins Bullethell-Segment hinein. Nur strategische Tiefe darf man nicht erwarten. Schon gar nicht bei den Endgegnern. Wer mit allen Wassern des Genres gewaschen ist, wird hier also nichts finden, das besondere Aufmerksamkeit erregt, verbringt aber dennoch ein paar unterhaltsame Stunden.
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Dass Squad 51 trotzdem einen Games Award einheimst, liegt am Gesamtbild. Das Art-Design, das auch spielerisch relevante Facetten zeigt, ist so stimmig und wasserdicht, dass jede Form der Kritik an mir abperlt. Dieser Shoot-em-up-Indietitel macht mir Spaß, weil in all seiner Klischeehaftigkeit und seiner dick aufgetragenen Fünfzigerjahre-Stimmung ein unschlagbarer Unterhaltungswert liegt. Highscore-Jagd, Zwei-Spieler-Option und ein linearer Modus für Profis werten das Gesamtpaket so weit auf, dass die verlangten 16,79 Euro allemal mit genügend Gegenwert aufgefangen werden.
Nur technisch reißt er mir einen Zacken aus der Krone: maximal 1080p auf dem PC? Im Ernst? Und dann auf einem Ultrawide-Monitor nicht einmal eingerahmt, sodass ich gezwungen bin, stets in einem kleinen Fenster zu spielen? Bitte unbedingt mit einem Patch ausbügeln!
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