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Special - Valve-History Teil 3 : Die Dampfmaschine im Wohnzimmer

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    Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen unserer Valve-History mit den wichtigsten Spielen des amerikanischen Studios beschäftigt haben, geht es jetzt um die wohl größte Erfolgsgeschichte von Gabe Newell & Co: Steam.

    Mit über 75 Millionen Nutzern ist Steam die erfolgreichste Vertriebsplattform für den PC, alle wichtigen Entwickler und Publisher sind hier vertreten. Doch der Start des Systems lief alles andere als geschmeidig. Mit dem unaufhaltsamen Aufstieg von Multiplayer-Hits wie Team Fortress und Counter-Strike dachte Valve über eine Plattform nach, die unter anderem automatische Updates, eine spielübergreifende Kommunikation und effektivere Maßnahmen gegen Cheater in sich vereinen sollte.

    Zusätzlich kam die Idee auf, auch Spiele über diese Plattform zu verkaufen. Daher begann die Suche nach einem Partner, doch Branchenriesen wie Amazon und Yahoo zeigten sich unbeeindruckt. Also begann Valve selbst mit der Entwicklung. Im September 2003 erschien schließlich die erste Fassung von Steam. Erst nur für Tester der nächsten Counter-Strike-Version unumgänglich, wurde Version 2.0 ab Ende desselben Jahres Pflicht für alle Online-Spiele des Entwicklers. Die CS-Gemeinde protestierte mindestens genauso heftig wie Käufer von Half-Life 2 wenige Monate später.

    Heute allerdings beschwert sich niemand mehr so richtig über Steam. Stattdessen kaufen die Nutzer hamsterartig Spiele zum Niedrigpreis in den regelmäßig stattfindenden Steam Sales, verabreden sich komfortabel mit Freunden zum nächsten DotA-2-Match oder testen kommende Spiele via „Early Access“. Neben der Ursprungsfassung für den PC hat es Steam mittlerweile auf den Mac, Linux sowie in abgewandelter Form auf die PS3 sowie iOS und Android geschafft.

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