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News - MindsEye : Nach Debakel-Launch: Studio kündigt Kürzungen an

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Eigentlich hätte MindsEye beste Voraussetzungen für einen Hit gehabt. Die Story trifft den Ton der aktuellen Zeit, grafisch machte der erste Trailer einen guten Eindruck und nicht zuletzt werkelt ein fähiges Team an dem Titel. Der Release vor knapp zwei Wochen bestätigte aber die Befürchtung mancher: das klingt zu gut, um wahr zu sein.

Beim Release am 10. Juni 2025 staunten die wenigen Käuferinnen und Käufer von MindsEye nicht schlecht. Das Spiel war geplagt von Bugs, Glitches, Abstürzen und weiteren technischen Problemen. Doch auch abseits davon fehlte vielen Kritikern und Kritikerinnen Inhalt. Das Spiel wirkte irgendwie unfertig und überhastet auf den Markt geworfen. Tatsächlich war der Launch so schlimm, dass MindsEye die Cyberpunk-2077-Behandlung erfuhr und Sony Rückerstattungen gewährte.

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Doch das Studio Build A Rocket Boy gelobte Besserung und wollte haufenweise Inhalte über Post-Launch-Patches nachliefern, beispielsweise einen Multiplayer-Modus. Doch scheinbar wird daraus nichts, zumindest, wenn wir Informationen Glauben schenken wollen, die die Kollegen und Kolleginnen von IGN erhalten haben.

Demnach bereit sich das Entwicklungsstudio von MindsEye für einige Kürzungen bereit. Mehr als 100 Angestellte könnten von dem Entlassungsprozess betroffen sein, den Build A Rocket Boy jetzt angestoßen hat. Das wurde in einer internen Mail an die Mitarbeitenden kommuniziert.

Entsprechend wurde ein 45-tägiger Konsultationsprozess erfolgen. Dieser ist nach britischem Recht verpflichtend, wenn ein Unternehmen innerhalb von 90 Tagen mehr als 100 Mitarbeitende auf die Straßen setzen will. Glauben wir den Daten von IGN, beschäftigt Build A Rocket Boy aktuell rund 300 Personen im Vereinigten Königreich und noch einmal 200 im Ausland.

Was das für die Zukunft von MindsEye bedeutet, ist nicht klar, aber positiv dürfte es nicht aussehen. Zumindest bangen vermutlich viele Mitarbeitende um ihren Job und ihre Zukunft.

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