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Test - Monster Jam: Maximum Destruction : Monster Jam: Maximum Destruction

  • PS2
  • GCN
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Monster Trucks sorgen nicht nur unter Motorsportfans für reges Aufsehen, sondern übernehmen auch bei Ubi Softs 'Monster Jam – Maximum Destruction', für PS2 und GCN eine entscheidende Rolle. Anstatt einen authentischen Racer zu erschaffen, haben die Entwickler versucht, mit Hilfe der Monster Trucks einen spaßigen Funracer zu kreieren. Ob das Endergebnis auch wirklich soviel Spaß bereitet wie erhofft, erfahrt ihr im Review.

Monster Jam: Maximum Destruction
Gleich geht's los! (PS2)

Modi und Spielinhalt
Wer sich auf actionreiche 1on1-Rennen über Autowracks gefreut hat, wird leider enttäuscht. Bis auf die Monster Trucks selbst enthält der Titel nämlich keine weiteren Inhalte des Sportes. Echte Monster Truck-Fans werden keine große Freude haben, denn der eigentliche Spielinhalt ist mit einem puren Funracer gleichzusetzen und beinhaltet nicht die Action und Attraktionen der ordnungsgemäßen Monster Truck-Rennen. Unterschiede im Spielangebot gibt es zwischen den beiden Konsolenversionen hingegen keine: Der Spielinhalt ist identisch und selbst die Mehrspielerunterstützung erlaubt bei beiden Versionen lediglich zwei Spielern, sich in das Vergnügen zu stürzen. Taktisches oder überlegtes Vorgehen ist bei diesem Titel nicht gefragt: Rammt alles, was euch vor den Wagen kommt und triumphiert auf diese Weise in sämtlichen Modi des Spiels.

Monster Jam: Maximum Destruction
Die Gegner sind äußerst aufsässig. (GCN)

Ausreichende vier Modi haben den Weg ins Spiel gefunden. Beim 'Death Match'-Modus spielt ihr entweder, bis euer Truck durch Crashs oder Waffeneinsatz zu Bruch geht, oder ihr als letzter noch auf dem Spielfeld steht. Auch im 'Points'-Modus geht es ähnlich zu - hier erhaltet ihr für das Zerstören von Gegnern, Überfahren kleinerer Wagen und dem Verunstalten der Umgebung reichlich Punkte. Der 'Crash Grab'-Modus hingegen unterscheidet sich von den anderen zwei Spielvarianten. Ziel ist es, während der ablaufenden Zeit möglichst viele Power-Ups aufzusammeln. Feindkontakt lässt sich jedoch auch hier nicht vermeiden und ihr dürft euch mit den Gegnern um die Power-Ups zanken.

Monster Jam: Maximum Destruction
Waffen wie den Flammenwerfer gibt es genug. (PS2)

Der 'Season'-Modus ist da schon wesentlich interessanter. Dieser umfasst drei Saisons mit jeweils acht Kämpfen. Mit jedem gewonnenen Kampf erhaltet ihr Geld und dürft damit euren Monster Truck im Ressourcen-Management reparieren oder aufrüsten. Auch werdet ihr nach jeder Season mit Sponsoren-Angeboten überhäuft, die euch finanzielle Unterstützung anbieten. Gespielt wird entweder bis Ende der Meisterschaft oder bis euer Monster Truck während eines Kampfs zu Bruch geht. Um noch etwas Abwechslung mit ins Spiel zu bringen, stehen euch dann noch ein paar Minispiele zur Verfügung. Die Minispiele beinhalten spezielle Aufgaben in spektakulären Umgebungen - so müsst ihr eure Kontrahenten auf der Lava-Insel vom Vulkan schupsen, im Stadion-Rennen um den ersten Platz fahren und in der Stadion-Schlacht alle Gegner ausschalten. Um das Spielangebot abzurunden, gibt es dann schließlich noch die Mehrspielerunterstützung. Anstatt eines reinen neuen Mehrspielermodus, könnt ihr zu zweit in den altbekannten Modi 'Death Match', 'Crash Grab', 'Points' und einigen Minispielen antreten. Der Bildschirm wird dabei horizontal geteilt und erlaubt beiden Spielern eine ausreichende Sicht.

So richtig Laune kommt aber eigentlich bei keinem der Modi auf. Die Modi sind alle, bis auf den einigermaßen akzeptablen 'Season'-Modus, sehr dünn und anspruchslos ausgefallen und sorgen keineswegs für genügend Spaß, um aus dem Titel einen gelungenen Funracer zu machen.

 

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