News - Steam Deck : RAM-Krise sorgt für Versorgungsengpass
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Die RAM-Krise aufgrund erhöhtem Bedarfs von KI-Datacenters zeigt weitere Auswirkungen. Auch das Steam Deck wird mittlerweile knapp. Die Produktion eines Modell wurde mittlerweile sogar eingestellt.
Wer sich noch kein Steam Deck zugelegt hat, aber damit liebäugelt, muss mitunter Geduld mitbringen und Glück haben, denn der massive Bedarf an Arbeitsspeicher durch die KI-Datacenters sorgt nicht nur für steigende Preise, sondern offenbar auch für Knappheit bei Komponenten. Während im deutschen Steam-Store zumindest die OLED-Version des Steam Deck aktuell noch zu haben ist, gibt es in anderen Regionen offenbar bereits Verfügbarkeitsprobleme.
Die Meldung "Das Steam Deck OLED kann in einigen Regionen aufgrund von Speicher- und Speicherplatzengpässen zeitweise nicht verfügbar sein" taucht mittlerweile immer öfter auf. Steam hat derweil auch die Produktion des 256GB-Modells komplett eingestellt. "Wir haben die Produktion des Modells Steam Deck 256 GB LCD eingestellt. Sobald alle vorhandenen Geräte ausverkauft sind, ist dieses Modell nicht mehr verfügbar", heißt es in einem Hinweis im Store.
Neben steigenden Preisen nun also noch Verknappung, da stehen uns als Spieler wohl düstere Zeiten bevor, zumindest, bis der KI-Hype endlich wieder abflaut. Die Krise zieht sich derweil bereits über mehrere Monate und ein Ende ist zumindest mittelfristig nicht in Sicht. Los ging es mit massiv steigenden Preisen für RAM-Riegel, die Marke Crucial wird sogar komplett vom Markt genommen, um Kapazitäten von Endkunden-Komponenten für Business-Kunden freizuschaufeln.
Auch der Konsolenmarkt ist betroffen. Laut einem aktuellen Bericht könnte sich der Release der PlayStation 6 auf 2029 verschieben, für die Nintendo Switch 2 wird eine Preissteigerung befürchtet und auch für die frisch angekündigte Steam Machine sind sowohl Termin als auch der Preis noch in der Schwebe.
Phison-CEO Pua Khein-Seng geht gar von Schlimmeren aus, in einem Video-Interviews sagt er: "Im Bereich der Unterhaltungselektronik wird es zu einer erheblichen Anzahl von Ausfällen kommen. Von Ende dieses Jahres bis 2026 werden viele Systemanbieter aufgrund von Speichermangel in Konkurs gehen oder Produktlinien einstellen. Die Produktion von Mobiltelefonen wird um 200 bis 250 Millionen Einheiten reduziert werden, und auch die Produktion von PCs und Fernsehern wird erheblich zurückgehen."
Man darf gespannt sein, ob und wann sich die Situation wieder beruhigt, aber kurzfristig ist damit wohl kaum zu rechnen. Wohl dem, der noch im vergangenen Jahr eingekauft oder aufgerüstet hat ...

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