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Preview - World of Warcraft: Cataclysm : Was steckt im kommenden Add-on?

  • PC
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Die Attacken des Todesritters beruhen auf seinem Runensystem. Das will Blizzard mit Cataclysm noch flexibler gestalten. Hier besteht die größte Änderung darin, den Bluttalentbaum in einen Tank-Baum umzuwandeln. Wer also ab dem Add-on seine Talente auf Blut verteilt, wird in Zukunft die Rolle des Tanks übernehmen müssen.

Der Schurke wird noch fieser

Als Schurkenklasse seid ihr auf eure Kombopunkte und die Finishing-Manöver angewiesen. Die lenkt ihr nun auf den jeweils neu anvisierten Gegner um. So müsst ihr nicht erst von Neuem Kombopunkte aufbauen, um dann einen finalen Angriff hinzulegen. Unter anderem habt ihr einen neuen Zauber, der den auf euch einprasselnden Schaden verringert.

Der Jäger hat dank Cataclysm keine Probleme mehr mit seinem Mana. Die magische Kraft fällt für ihn dann komplett weg. Stattdessen verfügt er nun über Fokusenergie, ähnlich wie die Begleiter des Jägers. Wie sich dann die Intelligenzboni der Jägerrüstungen auswirken oder was dort verändert wird, ist noch unklar. Neben weiteren Detailanpassungen werdet ihr keine Munition benötigen. Die ist ab sofort automatisch bei der Waffe mit dabei.

Druide mit mehr Abwechslung

Als Druide habt ihr viele Spitznamen: Als „Heilbaum", „Tank-Bärchen", „DD-Katze" oder „Schadenseule" bekommt ihr neue Zauber hinzu, um mehr Abwechslung zu haben. Je nach Ausrichtung bringt ihr Pilze zum Explodieren, lasst auch als Tank Gegner bluten, erhöht euer Bewegungstempo und das eurer Kameraden oder macht mit bekannten Fähigkeiten deutlich mehr Schaden.

In der Rolle eines Magiers bekommt ihr unter anderem drei neue Zauber. Mit der „Flammenkugel" erhaltet ihr einen neuen Flächenzauber, der „Nebelwall" verlangsamt per Eiszauber auf euch einstürmende Gegner und die „Zeitkrümmung" vergibt einen passiven Tempobonus für euch und eure Gruppe. Aber auch sonst gilt: Es wird sich ordentlich was ändern.

Nicht zuletzt hat auch der Paladin - Blizzards liebstes Kind - viel frischen Wind zu erwarten. Mit einem Zauberschild verursacht ihr nun Schaden und blendet eure Gegner. Bei den Heilzaubern gibt es ebenfalls Detailanpassungen. Besonders cool hört sich jedoch der geisterhafte Wächter an, den ihr herbeiruft und für einen gewissen Zeitraum an eurer Seite kämpfen lasst.

Fazit

von Simon Biedermann
Ob sinnvolle (Detail-)Änderungen oder nicht: Wir freuen uns schon tierisch auf den Betatest und das Erkunden der neuen Spielwelt. Die stetig tröpfelnden Informationshäppchen steigern das Abenteuerfieber von Woche zu Woche. Es ist aber schade, dass die Archäologie scheinbar zur Nebentätigkeit verkommen wird. Wenn es der Spielbalance guttut, mag dieser Schritt sinnvoll gewesen sein. Die ID-Erweiterung für Schlachtzügler ist eine lang erwartete Verbesserung und wird Raidern deutlich mehr Flexibilität bringen. Sicher werden ein paar alte WoW-Veteranen über die Klassenanpassungen meckern. Letztlich zählt aber auch, dass Blizzard World of Warcraft immer wieder in großen und kleinen Stücken neu erfindet, um Spielspaß zu garantieren. Und davon ist unserer Meinung nach schon jede Menge in Sicht!

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